Activities = Ausflüge außerhalb Gainesville's

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100. Gasparilla Day in Tampa, FL - 7. Februar 2004

Ich habe vor einer Woche davon gehört, dass dies ein großes Fest sein sollte, also habe ich daraus kurzerhand ein Projekt gemacht, um es euch - ihr Leser seit damit gemeint - näher zu bringen.

Das Projekt bekam den Titel: "Das merkwürdige Verhalten junger Mädels in Tampa am Gasparilla Day" !!
Wie schon gesagt, dies war eine reine Forschungsreise des Projektteams, um herauszufinden, ob die Gerüchte wahr sind.... Da es sich ausschließlich um eine wissenschaftliche Primärforschung handelte, war dies keine Vergnügungsreise ;-))))  Wie ihr auf den Fotos erkennen könnt, war es eine ununterbrochene, beinharte Arbeit !! (Zuerst lesen, um den Sinn der Fotos zu verstehen !!)

Was ist Gasparilla eigentlich???
Wie alle guten Geschichten und Feste ist dies eine Sage über einen umtriebigen Piraten der an der Westküste Floridas, der auf den Inseln nähe Fort Myers sein Hauptquartier hatte. Seit 1904 wird alljährlich sein Einzug in die Stadt Tampa mit einem großen Faschings-Umzug [en: Merdi Gras Parade] gefeiert -  heuer also zum einhundertsten Mal !!
Zusammenfassend: Ein großes Fest mit einer Schiffsparade und einer Parade auf der Straße und viel Partystimmung auf den Straßen an jedem 2. Wochenende im Februar!!

Unser Projektteam (7 Personen) war international besetzt - 3 Schweden, 2 Franzosen, 1 Deutscher und ich - und mit einem Mietwagen (ich war der Fahrer des Chevrolet Venture) ging es früh Morgens um 8:30 Uhr nach Tampa. Wir waren zwar alle noch müde von der Party am Vorabend, aber wir nahmen diese großen Strapazen auf uns.
Tampa liegt ca. 200km südwestlich von Gainesville und man benötigt ca. 2 Stunden mit dem Auto. Es fuhr noch ein zweites, rein französisches Projektteam (8) nach Tampa, aber die hatten weniger Erfolg und waren schon um 23:30 Uhr wieder zurück - ihnen war es zu fad und sie waren müde ;-))
Nachdem wir endlich mal einen Parkplatz (= 20 US$) gefunden hatten, machten wir uns auf die Suche nach der Paradestrecke, oder anders gesagt - einfach den anderen Besuchern nachlaufen!!

Oh Schreck, wir hatten uns noch keine "Gasparilla Beads" besorgt. Also zurück zu einem Supermarkt und diese Ketten besorgen - ihr könnt sie auf den Fotos erkennen. Gesagt getan, zurück zur Bayshore, um nach einem geeigneten Platz für die Parade Ausschau zu halten. Eigentlich waren wir auf der Suche nach flüssiger Nahrung - Bier - aber da dies in den USA auf der Straße verboten ist (!), findet man nichts, rein gar nichts!!! (Da wird man echt zum Piraten ;-)))
Natürlich sahen wir im Rahmen der Suche auch die große Schiffsparade mit dem großen Piratenschiff, welches Kanonenschüsse imitierte !!
Wenn man sucht, findet man alles und so enterten wir einen Supermarkt !! Mit der Beute (insg. 48 Goldstücke) saßen wir dann im Freien (!) und teilten sie gerecht auf - siehe Fotos !!
Dann endlich begann die Parade und wir mussten zu unserem entsetzen feststellen, dass wir zu weit entfernt standen, um viele Beads zu ergattern. Die Parade dauerte fast 3 Stunden und das bei einem eiskalten Wind - zu kalt für eine Parade - brrrr !!

Nach diesen anstrengenden Stunden wurde es Zeit, feste Nahrung aufzunehmen und wir irrten in den Häuserschluchten von Downtown Tampa umher, bis wir fündig wurden. Nun war es Zeit, den wirklichen Projektgrund näher zu erforschen.....
..... also ab zur nächsten Bar bzw. Club. Da auch Rod Stewart in der Stadt ein Konzert gab, waren viele Menschen unterwegs; wir hatten aber andere Ziele. Unser erstes Ziel - Channelside - konnte unseren Forschungstrieb nicht befriedigen, aber wir erhielten wertvolle Informationen, welche Küsten wir Piraten ansteuern müssen ;-))))

Somit ging es mit dem Taxi nach Ybor City, der Fortgeh-Meile in Tampa - die 7th Avenue, eine Straße voll mit Clubs, Bars und Menschen. Wir waren am Ziel unserer Suche, unserer Wünsche und unseres Projekts angekommen !!
Als erstes schauten wir uns mal auf dieser Straße um und sahen ein Lokal, dessen Name uns irgendwie bekannt vorkam - Coyote Ugly. Also rein und erforschen.... und wirklich, der Film und diese Bar (Saloon) sind authentisch - die Bar is besser als der Film. Als wir rein kamen, tanzten gerade 4 weibliche Bartender auf dem Tresen und zogen eine geile Tanzshow ab. Die Fotos belegen unsere Forschungsergebnisse ;-))) Alle Utensilien, welche von der Decke herabhängen sind benützt und stammen von weiblichen Gästen dieses Lokals.  Während wir in diesem Lokal waren, kam ein solches Utensil hinzu! ;-))
Aber wieder raus, denn es waren einfach zu viele Männer dort und wir hatten ja unsere Projektmission zu erfüllen... somit begann das "Bar-hopping", welches uns in insgesamt 4 weitere Clubs brachte!! Wie schon oben erwähnt, es war ein anstrengendes Projekt - hihihi!

Wir teilten das Projektteam auf, um mehr Erfolg zu haben. Nach langem herumsuchen standen wir schließlich auf einem Balkon oberhalb dieser Partystrasse und konnten endlich sehen, dass das Gerücht stimmt!!
Mit diesen Beads kann man gewillte Mädels dazu bringen, ihre nackte Oberweite zu zeigen. Es funktionierte bei ca. jedem 10ten Mädel, aber immerhin bekommt man was zu sehen im prüden Amerika - siehe Fotos. (Anm: die Fotos wurden nachbearbeitet, weil sie ansonsten zu dunkel gewesen wären. Wir standen ja ca. 10m entfernt auf einem Balkon)
Nachdem die Mädels sich entblößt hatten, bekamen sie diese Beads zugeworfen. Es war irre, sobald ein Mädel gewillt war sich zu zeigen, standen innerhalb von 3 Sekunden 20 - 30 Männer um sie herum, um Fotos und Videos zu machen.
Die Ausbeute dieses Abends war nicht schlecht, denn abgesehen von diesen nackten Oberweiten sahen wir noch lesbische Szenen und nackte Hintern ohne Slips - *platz*.

Den Schweden ging es nicht so gut, denn die versumpften in einem Irish Pub und sahen keine nackten Tatsachen. Dafür sind sie später, als wir anderen 4 schlafen gingen (im Auto) noch zu einer Nacktbar gefahren!!
Wir waren einfach zu müde nach diesem arbeitsreichen Projekttag und sind um ca. 3:30 mit schönen Träumen eingeschlafen.....
.... und am nächsten Tag ging es wieder zurück nach Gainesville, wo wir um ca. 10:30 Uhr ankamen.

Dies war ein absolut super Ausflug und alle, die zu Hause geblieben sind, werden sich in den Hintern beißen, wenn sie die ca. 300 Fotos sehen !! (ca. 50 davon sind auf dieser Homepage zu finden)

In zwei Wochen wäre der weltberühmte Karneval in New Orleans - aber dorthin werde ich nicht fahren, denn die Woche darauf ist unsere Prüfungswochen ;-((((

Nascar - 46. Daytona 500 @ Daytona Speedway

Um zum Rennen zu kommen, habe ich mir ein Auto ausgeliehen, da keiner auf meine Anfrage in der Mitfahrbörse geantwortet hatte. Ich bekam einen Ford Focus (Stufenheck) mit 500 Meilen am Tacho - also ein Neuwagen mit Automatik, Klima, Tempomat,... !!
Schön, dachte ich, geht gut und fährt sich wie mein Corsa - aber ich wurde eines Besseren belehrt !!

Die Reise ging am Sonntag den 15. Februar um 9:15 Uhr los. Zuerst bin ich tanken gefahren und dann weiter zu Marc. Von Marc habe ich mir meine Straßenkarte geholt, um überhaupt nach Daytona zu finden und zusätzlich gab er mir seine Digitalkamera, um gute Bilder machen zu können - Danke Marc !

Somit ging die Fahrt über die Interstate (I-75) nach Ocala und dann über die Staatsstraße 40 nach Ormond Beach in Richtung Daytona Beach (Distanz: ca. 125 Meilen = 200 km).
Nach ca. 70 Meilen begannen die Probleme mit dem Auto ;-(((  Plötzlich leuchtete eine Warnleuchte auf und ich verlor Motorleistung - gut, dachte ich, fahr ich halt langsamer, vielleicht verschwindet es wieder - und - es verschwand wieder. Nur nach einiger Zeit leuchtete es wieder auf - verschwand wieder - leuchtete wieder auf und ich stand !! Ich schaffte es gerade noch zu einer Tankstelle, denn die Straße führt ansonsten durch einen Wald (Naturpark) und da gibt es nichts anderes als Bäume !!. Der Wagen wollte nicht mehr anspringen und verweigerte seinen Dienst. Gut, also habe ich mir das Benutzerhandbuch geholt, um zu sehen, welchen Fehler ich überhaupt habe - das Auto muss zum Service !! (lt. Handbuch: "Multi-function: Automatic Transaxle and Cooling System" ?!?) - Super, ich am Weg zum Nascar Rennen, es ist 11:20 Uhr und ich bin irgendwo in Florida - bull shit !! ;-(((
Da ist man froh, wenn man ein Handy dabei hat !! Also Budget (= Autovermieter) anrufen und Problem besprechen - versprachen mir einen Abschleppwagen zu schicken und mich in 2 Minuten zurück zu rufen. Ich startete nach einiger Zeit das Auto wieder - und siehe es läuft! Nach 20 Minuten (11:45)  Funkstille rief ich nochmals an und machte mit Budget Daytona aus, dass ich versuche nach Daytona zu kommen und dann das Auto zu wechseln. 
Also ging's mit Herzklopfen die letzten 30 Meilen weiter - hält das Auto, komme ich rechtzeitig zum Rennen, Stau auf der Straße, usw. - ich schaffte es problemlos bis zum Parkplatz (Kurz vor dem Parkplatz leuchtete die Warnleuchte wieder auf).  Mit einem weitereren Anruf bei Budget sagte ich ihnen, dass ich erst nach dem Rennen vorbei komme.

Ich parkte auf einem Parkplatz weit außerhalb und nutzte den gratis Shuttle Dienst zum Speedway.  Dieser Shuttle Dienst war hervorragend organisiert, dennoch bildeten sich längere Warteschlangen. Gut, am Speedway angekommen lief ich mal allen anderen nach und kam somit zum Eingang. Es verkauften einige noch Karten, andere suchten Karten - ein kleiner Schwarzhandel halt!

Ich hatte die Karte schon im November bestellt und im Jänner erhalten, also rein und zu meinem Sitzplatz! Also der Eingang, den ich erwischte, war möglichst weit weg von meinem Sitzplatz, daher hieß es weit laufen. Es war ungefähr 13:05 Uhr und das Rennen startete in 25 Minuten - also genügend Zeit dachte ich - ich wurde eines Besseren belehrt.  Der Lautsprecher gab zwischenzeitlich durch, dass Daytona die 250.000 Besucher (!) herzlich willkommen heißt, usw.
Nach einiger Zeit stoppte die ganze Menge - die Polizei sperrte den Weg ab, so dass der Präsident Bush mit all den  Fahrzeugen passieren konnte. Die Sperre dauerte ca. 30 Minuten - somit verpassten ich und viele andere Besucher die Nationalhymne, die Kampfjets (eine B2 und zwei kleinere) und die Aufwärmrunde.
Die Leute waren sehr aufgebracht und "Free the people", "Bull Shit" und "Bushi" waren noch die nettesten Ausdrücke, die durch die Luft hallten. Als Bush dann endlich nach den 30 Minuten passierte, wurden ihm sehr viele "Stinkefinger" (über 50% aller Möglichen) entgegen gehalten - das kostet Wählerstimmen!.  Die Sicherheitsleute in den Autos schauten verwundert und verängstigt, im Anblick der aufgebrachten Meute !!
Aber ich schaffte es noch rechtzeitig zur ersten Runde meinen Platz zu finden - Reihe 2, 10m - 15m neben der Fahrbahn.  ;-)))
Wer auf die Tribüne wollte, musste einen Sicherheitscheck wie am Flughafen über sich ergehen lassen!
Detail am Rande: Präsident Bush ist zur Halbzeit abgereist, jedoch war ich zu langsam, seine Boeing 747 - Airforce One zu fotografieren.

Ich wurde bereits von meinen ehemaligen Arbeitskollegen vorgewarnt, dass es sehr laut wird. Es stimmt, die V8 Maschinen erzeugen einen Höllenlärm - und ich war froh, dass ich die Ohrstöpsel vom Bundesheer (!) dabei hatte. Die Amerikaner waren besser ausgestattet als ich. Somit habe ich die beste Ausstattung für ein Nascar Rennen ermittelt:
Das Rennen geht über eine Distanz von 500 Meilen (ca. 800 Kilometer). Da Daytona ein 2,5 Meilen Rundkurs ist, werden 200 Runden gefahren. Ich habe ein Runde mit ca. 45 - 50 Sekunden herausgestoppt - eine Geschwindigkeit an die 190 Meile/h (= über 300 km/h)
Im Rennen ist ein aufsehenergendender Unfall passiert - Massenkarambolage mit 10 Fahrzeuge. Leider saß ich in der falschen Kurve und konnte es nur über die Videoleinwand verfolgen.  Ihr könnt es im Fernsehen sehen - DSF und Eurosport (am Sonntag Abend) senden die Rennen ca. 2 Wochen später!
Ich versuchte auch einige Fotos zu machen, jedoch mehr als 70% wurden nichts - die Rennwagen waren einfach zu schnell für die Kamera!! Die Besten habe ich auf die Homepage gestellt ;-))
Das Rennen wird, wie so oft, in den letzen Runden entschieden. Nachdem lange die Nummer 20 - Tony Stewart - führte, wurde er in der 180. Runde von der Nummer 8 - Dale Earnhardt Jr. - überholt, welcher die Führung nicht mehr abgab und nach 3:30 Stunden gewann !!
Die anwesenden Leute waren glücklich und feierten den Sieger danach - er ist ein lokaler Held in Daytona!

Und nun das Ganze wieder retour - die Heimreise beginnt um 17:10 Uhr.
Ich bin einigen Leuten so lange nachgelaufen, bis ich mich in der Wildnis verirrt hatte. Ich war jedoch nicht der einzige ortsunkundige ;-)) Letztendlich findet man auch die Busse und fährt wieder zum Auto, wo ich um 18:30 Uhr ankam.
So, nun war ich mit dem Auto im Norden Daytonas und musste wieder retour zum Speedway (!), denn Budget ist im Flughafen, welcher neben dem Speedway ist - lustig, wenn man bedenkt, dass alle von dort weg wollen und die Polizei manche Straßen gesperrt hat.  ;-((
Aber mit Umwegen (15 Meilen) kommt man dennoch ans Ziel. Ich schaffte es, bis um 20:00 Uhr wieder beim Airport zu sein, den Unfall/Schadensbericht auszufüllen und mein neues Auto in Empfang zu nehmen. Sie hatten keinen Ford Focus mehr - schade, nur mehr einen Ford Mustang (Siehe Fotos) als Ersatz - yeahh ;-)))
Und so bin ich dann mit einem Sportwagen nach Hause gefahren - das erste Mal, wo ich mich nach einer deutschen Autobahn gesehnt habe ;-)))

Ich hatte noch 3 Stunden (Rückgabe um 23 Uhr) und einen heißen Schlitten unter meinen Hintern, um die 130 Meilen nach Gainesville zu schaffen - geht sich doch aus normalerweise....
...normalerweise ja, nur nicht an diesem Tag. Zuerst war Stau bei der Interstate (I-95) Ausfahrt und dann noch ein Unfall. Somit benötigte ich für die ersten 30 Meilen ca. 90 Minuten - es war 21:30 Uhr !!
Nach dem Unfall ging es Nascar-mäßig - also Stoßstange an Stoßstange mit 55 Meilen (= 88 km/h) in Richtung Ocala auf der Staatsstraße 40. Nach den ersten Überholstellen war ich an dritter Stelle und der Speed betrug nun an die 75 Meilen (= 120 km/h) in der 60 Meilen Zone ;-))) - Ach, die Amis halten sich auch nicht an die Geschwindigkeitsbeschränkungen, warum also ich. Ich hatte doch einen Sportwagen ;-))
Es war Nacht und ich kannte die Straße eh nicht - also rasen ;-)) - wie zu Hause im Mühlviertel, schööön (Gut, die Straßen sind hier fast nur gerade und haben kaum Kurven) . Auch auf der Interstate (I-75) ging es mit 80 Meilen dahin (Limit: 70 Meilen) und auch die anderen Fahrzeug und die Polizei (State Trooper) fuhren mit dieser Geschwindigkeit !!
Es gibt hier in der Umgebung keine fixen Radars ;-)))

Aber trotz aller Raserei schaffte ich es nicht, bis 23 Uhr am Flughafen in Gainesville zu sein - es fehlten 30 Minuten - bull shit (oder noch schneller fahren).
Daher bin ich dann um 23:30 Uhr noch zu einem Supermarkt gefahren und habe mir ein paar Bier gekauft - nicht nur der Wagen war durstig ;-))

Besuch von Emanuel D. - 23.2. bis 5.3.2004

Da mein Studienkollege Emanuel Dobler Ende Februar auf Besuch nach Gainesville kommt, haben Marc und ich Pläne geschmiedet, was wir denn nicht alles tun könnten. Letztendlich haben wir uns darauf einigen können, dass sein Tag von 6:00 Uhr morgens bis 3:00 Uhr in der Früh dauert. Die restliche Zeit bleibt zur Erholung ;-)))

Um nicht immer in Gainesville bleiben zu müssen, haben wir unter größten Anstrengungen und vielen Analysen eine Rundreise optimiert, bei der man ganz Südflorida sieht und nicht aus dem Auto aussteigen muss - ein Drive Through Plan !!

Somit haben wir uns am Dienstag Nachmittag (24.2.) ein Auto ausgeliehen, um am Mittwoch im Morgengrauen (eher in der Nacht für mich) losdüsen zu können. Wir fuhren am ersten Tag via Interstate 75 (I-75) in Richtung Tampa und Naples (via Ft. Meyers). Dann ging es im strömenden Regen durch die Everglades mit einem kurzen Abstecher nach Everglades City. Da es einfach zu viel regnete, haben wir beschlossen im Auto zu bleiben und keine Air-Boottour zu machen.

Miami

Endlich in Miami angekommen, machten wir uns auf die Suche nach einem geeigneten Hotel. Nachdem wir die ganze Stadt von Süden nach Norden und Westen nach Osten durchquert hatten, befanden wir uns in Miami Beach - genauer gesagt, South Beach - hier gibt es die besten Strände.
Nachdem wir im Hotel eingecheckt hatten - das Hotel liegt direkt am Strand - machten wir uns noch auf die Suche nach etwas Essbarem und nach einer kleinen Inselrundfahrt (nach North Beach) ging's wieder retour ins Hotel.
Der nächste Tag war einfach traumhaft - kein Wölkchen am Himmel zu sehen und angenehm warm im Freien, ein richtiger Badetag also.
Bevor es an den Strand ging, schauten wir uns, auf der Suche nach passenden Laufschuhen für Emanuel, Miami Stadt per Auto an. Geschafft, ab an den Strand und rein ins Meer - das Wasser war spitze und angenehm warm. Ich könnt auf den Fotos erkennen, dass wir Spaß hatten ;-)))
Marc hat einen Fortgehtipp erhalten, welchen wir uns nicht entgehen ließen. Also gingen wir ins Mango Tropical Cafe und genossen die Stunden mit reichlich Hochprozentigem und viel Haut ;-)) Nachdem unsere Barreserven fast aufgebraucht waren, machten wir uns auf die lange und kurvenreiche Heimreise zum Hotel. Irgendjemand hat andauernd "How Much" zu irgendwelchen Frauen gesagt, ich kann (oder will) mich nicht erinnern wer es war.
Nach einem viel zu kurzen Schläfchen ging's in der Früh nach einem Frühstück bei McDonalds auf der Interstate 95 (I-95) in Richtung Orlando (via Ft. Lauderdale, West Palm Beach, Jupiter und Melbourne).

Kennedy Space Center

Da wir auf der Fahrt nahe an Cape Canaveral vorbeikamen, entschieden wir uns, dorthin zu fahren. Wir hatten ja noch genügend Zeit, denn erst um 18 Uhr sollten wir in Orlando sein, um uns die Karten fürs NBA Spiel abzuholen.
Da es im Miami warm genug für eine kurze Hose war, hatten wir natürlich alle eine angezogen. In Cape Canaveral blies jedoch ein verdammt kühler Wind und es war nicht mehr angenehm. Wir nahmen das Wetter wie Männer und besuchten mit kurzer Hose und kurzärmeligen T-Shirts bei ca. 48° Fahrenheit (= 9° Celsius) und kühlem Wind das Kennedy Space Center.
Alle anderen Besucher schauten uns an, als wären wir Besucher von einem anderen Stern - denn die hatten lange Hosen und Winterjacken an - welche Weicheier !!!. Wir bewegten uns schnell von Gebäude zu Gebäude vor und vermieden längere Aufenthalte im Freien. ;-)))
Es ist einigermaßen interessant dort, man sieht Raketen, das Space Shuttle, die Geschichte der Raumfahrt uvw.
Nach ca. 3 Stunden und vielen Fotos fuhren wir dann nach Orlando zum NBA Basketball Spiel.....

NBA Basketball Spiel

Nach einer kurzen Irrfahrt in Orlando (ca. 1 Stunde) kamen wir drauf, dass wir eigentlich schon in der Nähe des Stadiums - TD Waterhouse - gewesen wären und ca. 500m zuvor auf die Interstate 4 (I-4) aufgefahren sind. Gut, aber kein Problem, wir kamen immer noch rechtzeitig zum Spiel zwischen den Orlando Magic und Cleveland Cavaliers.
Das Spiel plätscherte in den ersten 3 Vierteln so dahin und es sah alles danach aus, dass die Cavaliers gewinnen (führten mit 15 Punkten Vorsprung).  Einzig die Halbzeitshow zwischen dem 2. und 3. Viertel war ein nennenswerter Höhepunkt. Der Schlangenmensch war einfach irre, unbeschreibbar, seht euch die Fotos an wie er sich durch einen Tennisschläger hindurchverrenkt. In der Box, die daneben steht, wurde er von Helfern hereingebracht !!!! - die war nicht groß.
Es kamen danach immer noch Besucher ins Stadium und wir fragten uns, warum erst jetzt, im vierten Viertel??
Nachdem die ersten Zuschauer ihre Plätze wieder verlassen hatten, drehten die Orlando Magic in den letzten 5 Nettospielminuten das Spiel noch fast um und erkämpften eine Overtime (100 : 100). Diese letzten Minuten waren begleitet von wilden Anfeuerungsrufen für das Heimteam und die Halle kochte über - Die Stimmung war unbeschreibbar. Es war spannend bis zum Schluss - die letzten 45 Nettospielsekunden (!) dauerten fast 20 normale Minuten (Time Outs, Fouls,....) .
In der Overtime (= 5 Minuten) vergaben die Magic Spieler zu viele Chancen und somit gewannen doch noch die Cavaliers mit 112 : 107.
Es war ein packendes und spannendes Spiel bis zum Schluss und das Spiel war um ca. 2 Klassen besser als das College Spiel der Gators. Es gab ebenso weniger Timeouts, wodurch das Zusehen angenehmer war.

Da der Wetterbericht einen kalten Samstag versprach, entschieden wir uns, nach Gainesville retour zu fahren und uns am nächsten Tag zu überlegen, was wir noch machen werden.
Wir entschieden uns am Samstag, zuerst nach Daytona Beach zur Bike Week und danach nach Orlando in einen Vergnügungspark zu fahren. Als Übernachtung suchten wir uns ein Motel irgendwo zwischen Orlando und Daytona.
Die weiteren Reiseberichte zur Bike Week und zum Vergnügungspark habe ich unten angeführt.......

Insgesamt legten wir mit dem Auto 1400 Meilen (= 2250 km) in fünf Tagen zurück. Und das alles, weil Emanuel in 100 Geschäften in 10 Städten auf der Suche nach genau einem Laufschuh - NewBalance 900 - war (sind hier billiger als in Österreich, sagt er). Der Rest war eigentlich nur das Rahmenprogramm ;-)))
Zusammenfassend kann ich sagen, dass wir den Ausflug auf ca. 685,65 Bildern (!) und 10 kurzen Filmen festgehalten haben ;-)))

Erkenntnisse des Ausflugs:

  1. 26.02.04 09:15 (local car time): Tankstellen sind Rudeltiere
  2. 26.02.04: Hausnummern werden in Florida willkürlich rechts und links der Strasse angeordnet und unregelmäßig fortlaufend
  3. 26.02.04: Ein Hummer H2 oder eine Mercedes E-Klasse sind in Miami South Beach Alltagsfahrzeuge und so oft anzutreffen wie ein VW Passat in Österreich.
  4. 27.02.04 morgens: Es kann morgens auch in Miami kühl sein.... in kurzen Hosen....
  5. 27.02.04 etwas später: Haribo Goldbären stellen ein besseres und nahrhafteres Frühstück dar, als McDonald's
  6. 27.02.04: Vertraue nie dem Wetterbericht - nimm etwas Warmes mit!
  7. 28.02.04: In Florida kann man auch mit drei Personen zu siebt unterwegs sein! Detailauskünfte sind bei Trebreh J. (Name von der Redaktion geändert) in Erfahrung zu bringen... (==> 3x Emanuel + 3x Marc + 1x Herbert = 7)
  8. 29.02.04: Interstates in Florida haben noch mehr und längere Baustellen als die A1 in Österreich und man sieht niemanden arbeiten - ausgenommen in der Nacht
  9. 29.02.04: Man kann "How Much" noch erweitern mit "Over 18 ?". Somit hat man die vier wichtigsten Wörter im Englischen gelernt.
  10. 29.02.04: Vor einer Baustelle in Florida braucht man sehr viel Geduld. Selbst wenn diese theoretisch nahezu ungehindert passierbar wäre...
Am Dienstag waren wir noch im Hooters und danach im Fat Tuesday auf ein paar Daiquiris bis wir Zuckerkrank waren ;-))). Der Mittwoch diente der Erholung und dem Sonnenbaden bevor es am Donnerstag für Emanuel wieder zurück nach Österreich ging.

63. Bike Week @ Daytona Beach

Für einen Motorradfahrer (meine Yamaha XJ-600N steht in Freistadt und friert) ist es der Traum, einmal die Bike Week in Daytona Beach zu besuchen. Da ich genau zur richtigen Zeit in Florida bin, lässt sich dies leicht bewerkstelligen. Und so bin ich im Zuge des Ausflugs mit Emanuel und Marc zur 63. Bike Week nach Daytona Beach gefahren.

Wer sich nichts darunter vorstellen kann, dem sei gesagt, dass ungefähr 500.000 Motorräder auf einer kleinen Insel mit lauten Motoren herumdüsen oder parken. Dementsprechend sind viele Biker unterwegs und in den Clubs ist immer was los. Die Biker kommen aus der ganzen Welt dorthin, auch ein deutsches Kennzeichen konnte ich entdecken.

Wir sind so gegen 16 Uhr in Daytona Beach angekommen, nachdem wir uns ein Motel für die Nacht gesucht hatten. Da alles mit Motorrädern und Autos überfüllt war, dauerte die Parkplatzsuche mehr als eine Stunde - natürlich mit Rundreise in Daytona Beach.
Die Mainstreet ist am Wochenende nur für Motorräder geöffnet und wir haben uns durch die Menschenmassen am Straßenrand gekämpft, um für euch die besten Fotos schießen zu können. Es wird überall Motorradbekleidung, Andenken, Motorradaustattung uvm. angeboten. Dementsprechend sieht jedes Motorrad anders aus und man entdeckt viele Gustostückchen - da schlägt das Herz eines Motorradfahrers höher und höher ;-)))
Man sieht nicht nur Harley Davidson Motorräder sondern auch Chopper von japanischen Herstellern und Rennmaschinen - die letzten Beiden sind jedoch in der Minderheit.
Da es leider ein wenig zu kalt war, wollte die heiße Party nicht so richtig starten. Wir kamen jedoch auf unsere Kosten, da ich mich gegen meinen Willen freiwillig zur Verfügung stellte - wie ihr auf den Fotos erkennen könnt.
Es war einfach toll die Motorräder anzuschauen und einen Tag (oder eine Nacht) auf der Bike Week mitzuerleben.

Eine genauere Beschreibung fällt mir schwer, man muss einfach dort gewesen sein um es mitzuerleben. Da geht es mehr um die Stimmung und das Drumherum....

Universal Studio @ Orlando

Nach langen Diskussionen - Disney World oder Universal - haben wir (Marc, Emanuel und ich) uns 5 Meilen vor der Interstate Ausfahrt für Universal entschieden.  Wir waren um ca. 8:30 Uhr dort und somit unter den ersten Besuchern des Freizeitparks. Der Eintritt ist, wie bei Disney, happig (= 77 US$ für zwei Parks + 8 US$ fürs Parken).

Islands of Adventure

Als Erstes sind wir in den Freizeitpark gegangen, um die Folterinstrumente zu testen. Die Wartezeiten waren sehr kurz, kaum mehr als 15 Minuten, und somit konnten wir alles ausprobieren und einige Fotos machen. Alles in allem benötigten wir ca. 4 Stunden für eine Runde durch den Park, wobei es einige Highlights gab, wie z.B: Hulk Achterbahn, Spiderman 3D und Dueling Dragons um nur einige zu nennen.
Da wir ja die Karte für beide Parks gekauft hatten, gingen wir danach zu den Filmstudios.

Den Abschluss des Tages (Park schließt um 19 Uhr) bildete wiederum der Freizeitpark, mit einer Stunde Hulk Achterbahn fahren. Sogar als ich 4 Stunden später ins Bett ging und meine Augen schloss, fuhr mein Körper immer noch Achterbahn ;-)))

Universal Studios

Der zweite Teil des Freizeitparks hat mir besser gefallen, da es mehr zu sehen und zu erleben gibt. Auch hier hielten sich die Wartezeiten mit maximal 25 Minuten in Grenzen.
Es werden die bekanntesten und erfolgreicheren Filme der Universal Studios gezeigt und man kann teilweise miterleben was beim Erdbeben oder bei einem Tornado so passiert. Man kann Alien abschießen im MIB Training Center, dem Terminator beim Zerstören von Skynet beobachten oder eine Hai Attacke des Weißen Hais erleben.  Wir haben natürlich auch einige Fotos gemacht, um euch Eindrücke zu vermitteln.

City Walk

Vor den Eingängen zu den jeweiligen Parks befindet sich der Universal Orlando Citywalk mit einigen Cafes für eine Party bis in die Morgenstunden. Unter anderem findet man dort ein NBA Cafe, ein Hard Rock Cafe, ein NASCAR Cafe und viele weitere kleinere Cafes zum essen und trinken.

Spring Break - 6. - 14. März 2004

Allgemeines

Spring Break findet zwischen Ende Februar und Ende März statt. Dies, da die Universitäten unterschiedliche Ferienzeiten haben. Die UF hat zwischen 6. März und 14. März Ferien !!

Die besten Locations für College Studenten:
5. Februar: Jakob, Patrice und ich haben das Motel + Party Card in Panama City Beach (PCB) gebucht. Das Motel liegt ca. 3 Meilen vom Hotspot - Spinnaker, La Vela - entfernt und direkt am Meer ;-)))
Billig ist es zwar nicht, denn Spring Break ist die teuerste Saison des Jahres - aber wenn man schon hier ist.... Insgesamt werden wir 4 Nächte (6. - 10. März) bleiben, wobei das 4-Bett Zimmer ca. 140 US$ / Nacht kostet. (Verlängerung ist möglich...)
Die Panamanic Card kostet nochmals je 40 US$, aber innerhalb eines Tages wird sie sich amortisiert haben - Freibier, freier Eintritt,.... Es gibt noch eine weitere Party Card, welche wir jedoch nicht bestellt haben. Beide Karten ermöglichen Vergünstigungen in unterschiedlichen Clubs untertags und abends.
Man muss sich diese Karten nicht im Internet besorgen, da man sie vor Ort zum gleichen Preis bekommt !!

Panama City Beach

Day 1 - Samstag

Der Tag begann wie er enden wird, mit Pleiten, Pech und Pannen ;-(((
Als erstes habe ich den Autoschlüssel um 7:15 Uhr im Kofferraum des Mietwagens eingeschlossen. Da auch alle Türen zugesperrt waren, mussten wir AAA (Amerikanischer Autofahrer Club) anrufen, so dass die Türen geöffnet werden - dies kostete uns ca. 30 Minuten unserer Reisezeit.
Als wir danach den Hund von Patrice in der Tierpension abgegeben hatten, kam er drauf, dass er den Hotel Voucher im Apartment liegen gelassen hatte - also wieder zurück zum Apartment, was uns weitere 10 Minuten kostete.

Nachdem diese Hürden überwunden waren, ging's innerhalb von 4 Stunden nach Panama City Beach (= PCB). Schon bei Ortsanfang bemerken wir die hohe Anzahl von Autos mit Studenten.
Das Hotel hatten wir auch ohne Straßenkarte schnell gefunden und nachdem wir das Auto retour gegeben hatten, versorgten wir uns mal mit Nahrung vom nächsten Liquor Store - siehe Fotos.

Die bestellten Party Karten mussten noch in einem Club - La Vela - abgeholt werden, also gingen wir um 18:30 Uhr zu Fuß (!) - ca. 3 Meilen - um nach 1 Stunde in der Schlange warten zu erfahren, dass wir die Karten nicht hier, wie versprochen bekommen, sondern im Sharky's (ca. 8 Meilen entfernt). Wir waren echt sauer, sehr sauer ;-(((((
Also schnappten wir uns ein Taxi und fuhren zu diesem Club. Dort angekommen erzählten sie uns was vom Hammerhead Fred's (liegt neben La Vela) und dass wir dorthin müssten. Nach längerem Verhandeln und einigen Telefonaten bekamen wir dann doch noch die Karten bei Sharky's. ;-)))

Da im Sharky's nichts los war, machten wir uns wieder auf den Weg zu La Vela, diesmal mit einem Gratis Bus Shuttle Dienst. Die Zeit des freien Eintritts war vorbei, jedoch hatten wir uns vorsorglich eine Bestätigung der Managerin geben lassen (dass wir bereits um 20:20 Uhr am Eingang waren) und nach einigen Minuten warten und verhandeln sparten wir uns die 20,- US$ Eintritt.
La Vela ist der größte Nachtclub in den USA (oder sogar Nordamerika), an die 7000 Gäste feiern auf 10 Floors. Es sind alle Musikrichtungen mit 8 DJ und 2 Live Bands vertreten und es ist toll, wenn man einfach zwischen den verschiedenen Stilen wechseln kann.

Day 2 - Sonntag

Wir folgten den Programmvorschlägen (Benefits) der Party Card, daher sind wir wieder zum La Vela gegangen, diesmal entlang des Strandes, um Freibier und einen Wet 'n Wild Contest zu sehen (siehe Fotos). Wir machten auch einige Filmchen, denn Bilder sind die falsche Technik (Die Filmchen sind nur auf Anfrage verfügbar - benötigen zuviel Speicherplatz) !
Das Bier war ok, aber der Contest zögerte sich stundenlang hinaus und wir verließen ihn, bevor er zu Ende war - der Hunger war stärker ;-)))
Nach dem Essen liefen wir am Strand retour zum Hotel, um die Kleidung zu wechseln, Sonnenbrände zu bekämpfen und danach zum Hammerhead Fred's zu fahren - 2 Stunden Freibier und Party warteten auf uns. Die Musik war in Ordnung, es war gestopft voll und wir hatten Spaß.

Pat wäre im Club beinahe verhaftet worden, da er beim "Wildpinkeln" erwischt wurde. Mit einigen Bedauerungen und Flehen konnte er im Club bleiben und weiter trinken. Da Beste daran ist, dass ich ca. 5 Minuten zuvor an der gleichen Stelle pinkeln war ;-)))

Day 3 - Montag

Untertags sahen wir uns auf dem Strand ein wenig um und sind wiederum die 3 Meilen zu La Vela am Strand entlang gegangen. Pat und Jakob haben dann noch einen Kletterturm der US Army bezwungen und dafür ein T-Shirt bekommen. Die US Army macht sehr viel Werbung und PR am Strand.

Am Abend bekamen wir dann Besuch von 2 Franzosen, welche wir von Gainesville kennen, und haben dann ab 19 Uhr bis 3:30 Uhr morgens mit ihnen im Club La Vela getanzt und gefeiert.
Auch vier deutsche Freunde von Pat, welche wir zufällig am Strand getroffen haben, sind mit uns in diesem Club gewesen. Normalerweise müsste man 15 US$ Eintritt bezahlen, wenn man die Party Karte nicht hat - hatte keiner, außer wir drei. Wir haben es jedoch so hingebogen, dass niemand zahlen musste ;-))))

Day 4 - Dienstag

Um unseren exzessiven Lebenswandel fortzusetzen, entschlossen wir uns, den Tag im Motel zu verbringen und erst am Abend wieder auf die Piste zu gehen...
...und zwar zu Sharky's wo es wiederum 2 Stunden Freibier und Gratiseintritt gibt. Wir sind nur kurz dort gewesen, denn man musste 30 Minuten auf ein Bier warten was nicht besonders gut schmeckte und wir waren eigentlich alle nicht sehr in ausgelassener Partystimmung. Daher haben wir uns auf dem Heimweg noch was zu trinken besorgt - Smirnov Ice - und haben uns ausgeruht für die Heimreise ;-)))

Day 5 - Mittwoch

Am Mittwoch stand eigentlich nur die Heimreise nach Gainesville, ein Hotel in der Nähe Miami's zu finden und die Koffer packen für den zweiten Teil vom Spring Break auf dem Programm.

Erkenntnisse in Panama City Beach


Südflorida

Day 6 - Donnertag

Wir fuhren am Morgen via Tampa nach Florida City, wo wir unsere Unterkunft gebucht hatten. Somit fuhr ich die gleiche Strecke wie schon mit Emanuel und Marc vor 2 Wochen.

Die Fahrt verlief reibungslos und wir machten uns Gedanken, in welcher Absteige wir ankommen werden. Vor allem war uns der Preis zu niedrig und somit wurden einige mögliche Ideen - a la Bruchbude, etc. - in den Raum geworfen. Wir waren gegen 16:30 Uhr in der Unterkunft angekommen und sehr positiv überrascht. Als erstes versorgten wir uns mal mit Füssiglebensmitteln ;-))) und anderem Essbaren.

Day 7 - Freitag

In der Früh (= 10 Uhr) fuhren wir dann entlang des Highway 1 nach Key West - ca. 120 Meilen (190 km). Dort angekommen besuchten wir zuerst den südlichsten Punkt des kontinentalen USA und machten uns danach auf die Suche nach passenden Ständen.
Erst mit einem Hund - unsere weibliche Begleitung - sieht man die Schwierigkeiten. Es gab nur 2 winzige Fleckchen für's Hundebaden - mit Steinen am Strand. Aber auch der andere öffentliche Strand war nicht einladend, da Unmengen an Mist angeschwemmt wurde, welches stank. Also wurde es nichts mit dem Baden auf Key West.

Somit entschlossen wir uns, eine Sehenswürdigkeiten Tour zu machen - wir kamen am Ernest Hemingway Haus und am Little White House (Präsident Truman) vorbei. Unsere Tour endete in einem Geschäftsviertel nahe der Küste und wir warteten dort auf den Sonnenuntergang.
Dieser Sonnenuntergang war wirklich sehenswert - es waren tausende Zuseher anwesend. Die besten Fotos findet ihr hier.
Auf dem Rückweg zum Auto stellten wir fest, dass alle schönen Studentinnen auf Key West sind. Es herrschte ein wahrer Frauenüberschuss - im Gegensatz zu Panama City Beach. Wir waren zuvor einfach am falschen Ort !!! ;-)))
Und sobald es dunkel wird, beginnt die Party !!

Da wir mit unserer Begleitung nicht in alle Clubs rein durften, entschlossen wir uns, wieder in unser Quartier zurück zu fahren.

Day 8 - Samstag

Nach dem Auschecken ging's zuerst mal in die Everglades - eine Airboottour stand am Programm. Im Informationsbüro erfuhren wir, dass es keine Airboot Touren im Everglades Nationalpark gibt, sondern nur außerhalb.
Kein Problem, denn eine Alligatorfarm + Airboot Einrichtung war gleich ums Eck.

Dort sahen wir eine Alligatorshow und durften auch selbst kleinere "Handtaschen" halten. Ihr seht es auf den Fotos !! Danach ging es noch rasant mit einigen 360° Turns durch die Ausläufer der Everglades - einfach toll. Sehr empfehlenswert und mit 17 US$ sogar preiswert. Von der Airboattour gibt's keine Fotos, denn es war einfach zu nass !!

Da wir auch Miami Beach sehen wollten, fuhren wir danach nach South Beach. Endlich am Meer und rein mit uns - aber nein - auch dieser Strand war schmutzig und mit angeschwemmten Sachen voll. Noch dazu durfte kein Hund auf diesen Strand. ;-(((
Vor zwei Wochen war es noch so richtig schön gewesen, aber heute, das komplette Gegenteil ;-(((
Ich war einmal kurz im Wasser und danach sind wir wieder zum Auto retour gegangen, um mit Shiva eine Stadtrunde zu machen. Auch hier beginnt das Leben erst richtig nach der Dämmerungsstunde.
Man sieht viele junge Leute in großen, teuren Auto herumfahren und ebenso aus teuren Hotel herauskommen. Es scheint, dass Spring Break in Miami South Beach eher was für die reicheren StudentenInnen ist, da auch die Preise in den Lokalen dementsprechend hoch sind !!

Aber auch so kann man in Miami einiges sehen und erleben - z.B: ein Pizzaboy übersah die rote Ampel und wäre fast in ein Auto gekracht. Hatte aber Glück, denn der Autofahrer reagierte schnell und somit landete er mit seinem Allerwertesten nur auf der Straße !!

So gegen 19 Uhr ging es dann Richtung Gainesville, wo wir kurz nach Mitternacht ankamen.

Day 9 - Sonntag

Diente der Erholung und dem Berichte schreiben in Gainesville

Erkenntnisse dieses Ausflugs:

New York + Washington D.C. - 17. - 21. März 2004

Da meine Mutter sich zu ihrem diesjährigen Geburtstag (50) die USA-Reise nicht ausreden lies ;-))) beschloss ich bereits im Vorfeld, sie in New York zu besuchen.
Da ich New York auch noch nicht gesehen habe, war dies eine gute Gelegenheit.

Anreise

Am 17. März flog ich ab Jacksonville, FL nach New York. Da ich mit einer Billigfluglinie flog, wurde der Trip zum Airport Hopping (= 2 Zwischenlandungen, einmal umsteigen).
Der Abflug war noch sehr schön - so bei über 20 Grad Plus um 11:30 Uhr - jedoch die Ankunft versprach eher Schnee und Kälte. Der Schnee, nach dem ich mich manchmal gesehnt hatte, holte mich wieder ein ;-)))
Bei der Ankunft lang Schnee auf den Hausdächern und es hatte um die 0° Celsius. Es wurde in New York auch in den folgenden Tagen nicht wärmer als +4° Celsius - da hat sich der Wintermantel schon rentiert, den ich mir am Dienstag vor der Reise in Gainesville gekauft hatte ;-)))

Die Flieger waren eigentlich alle ausgebucht und die Reise verlief problemlos. Ausgenommen, dass ich in Baltimore 20 min vor dem Abfliegen noch am Ticketschalter stand und auch noch durch die Sicherheitschecks durch musste. Aber alles geschafft und um 16:30 war ich irgendwo auf Long Island.
Nach einer kurzen Taxifahrt zum Bahnhof folgte eine viel längere Zugfahrt (LIRR) nach Manhattan zur Penn Station. Zum Glück lernte ich ein nettes Ehepaar aus Los Angeles kennen, wodurch die Reise nicht sooo langweilig war. Die Zugfahrt wurde dadurch verzögert, da man eine herrenlose Tasche fand und die Polizei alarmierte ;-))) (In der Tasche befanden sich Socken)
Letztendlich dauerte die Fahrt für 50 Meilen ca. 3 1/2 Stunden und ich war erst gegen 20 Uhr im Hotel, wo bereits meine Mutter auf mich wartete - mein Vater wollte nicht mit.
Nach einer kurzen Begrüßung machten wir gemeinsam mit ihrer Freundin Ernie einen kleinen New York Abendspaziergang, ca. 2 Stunden ;-))) 
(Richtung Süden zum Times Square -> 5th Avenue -> Richtung Norden zum Rockefeller Center -> retour zum Hotel)

Das Hotel liegt an der Ecke 55th Street und 7th Avenue und somit sehr zentral. Da ich in einem Zusatzbett schlief, musst ich fürs übernachten nichts (!) bezahlen, nur das Frühstück war nicht dabei. ;-))) (Zimmer kostet normalerweise ab 140 US$)

Sightseeing

Am zweiten Tag stand zuerst mal eine Stadtrundfahrt mit deutscher Reiseleitung durch New York am Programm. Wiederum Stunden für massenhaft Fotos ;-)))
Nachdem wir einmal ganz Manhattan und den südlichen Teil von Harlem gesehen haben wurde die Rundfahrt bei der Grand Central Station beendet. Nun machten wir uns mit zwei deutschen Frauen (Mutter und Tochter) auf den Weg zur Südspitze Manhattans, um mit der Gratisfähre nach Staten Island zu fahren und dabei die Skyline Manhattans und die Freiheitsstatue zu sehen. Die Fahrt dauert jeweils 20 Minuten (Hin + Rück) und wir nahmen viele schöne Eindrücke mit.

Da wir uns auch Eintrittskarten für das Empire State Building (11,- US$) besorgt hatten, fuhren wir dann mit der U-Bahn (= Subway) dorthin, um rechtzeitig oben zu sein und Fotos mit Tageslicht und Abendbeleuchtung machen zu können (= Ankunft bei Aussichtsplattform gegen 17:30 Uhr).

Da ich mit 4 Frauen unterwegs war und vor dem Besuch des Empire State Buildings noch Zeit war, gingen wir noch zu Macy's - dem "größten" Geschäft der Welt (ich glaube flächenmäßig). ;-)))
Leider war im Empire State Building die Aussichtsplattform im Freien diesem Tag geschlossen, wodurch immer das Sicherheitsgitter auf den Fotos zu sehen ist. ;-(((
Aber es war dennoch schön und hat sich gelohnt !!

Danach gingen wir wiederum via Times Square zurück zu unserem Hotel, wo wir gegen 21 Uhr ankamen.

Marathon

Wie an jedem Morgen empfing uns ein Schneegestöber, als wir das Hotel nach den Frühstück verließen. Als erstes  machten wir uns mal auf die Suche nach UN-Briefmarken, welche uns durch halb Manhattan führen sollte.  Die Briefmarken sind für den Ehegatten von Ernie.

Zu Beginn ging's mal via der 8th Avenue südlich zum Hauptpostamt. Nachdem die nur US Briefmarken aber keine UN Briefmarken haben, ging's dann zum UN Hauptgebäude (mit U-Bahn + Fußmarsch). Dieses liegt ungefähr am anderen Ende Manhattans.

Nachdem wir mal den ganzen Sicherheitscheck überwunden hatten konnten wir endlich die gesuchten Briefmarken kaufen.
Da noch viel mehr auf dem Programm stand, blieb keine Zeit zum verschnaufen und wir gingen wieder zurück zu Macy's - die Damen hatten noch nicht alle 10 Stöcke gesehen. Also rein ins Geschäft, ganz rauf und Stock für Stock wieder runter.

Gut, dies geschafft, aber da gäbe es ja noch Bloomingdale's in New York. Also dorthin (mit U-Bahn) und das gleiche wieder - 9 Stockwerke rauf und runter !!

So, endlich konnte ich meine Wünsche durchsetzen und wir besuchten noch das österreichische Kulturzentrum - um zumindest eine kulturelle Ausstellung gesehen zu haben. ;-)))
Da wir gerade in der Nähe der 5th Avenue und Madison Avenue waren, bot es sich natürlich an, im Trump Tower einen Kaffee zu genießen und dann bei Tiffany's auf 5 Stockwerken ein bisschen Schmuck zu schauen.

Nachdem wir festgestellt haben, dass jeder eine kleine Zuwendung von der Firma benötigen würde (so ca. 100.000 Euro), um dort einkaufen zu gehen, gingen wir noch via Central Park zum Hard Rock Cafe, um ein paar Geschenke zu besorgen.

Nach dem 10-stündigen Fußmarsch quer durch Midtown Manhattan rafften wir uns noch auf, um ins Hard Rock Cafe (2 Block von Hotel entfernt) zu gehen und ein paar Bier zu genießen.

State Hopper

Am vierten Tag ging's nach dem Frühstück erst einmal zum La Guardia Airport, wo mein Mietwagen auf mich wartete. Die U-Bahn Fahrt dorthin war schön, denn in Brooklyn verläuft sie oberirdisch und man sieht die Skyline von Manhattan von der anderen Seite.
Ich war sehr schnell dort und saß um 9:30 Uhr bereits im Mietwagen und war auf irgendeiner Interstate unterwegs Richtung New Jersey. Somit begann auch das "State Hopping" welches mich in 5 Staaten brachte - New York, New Jersey, Delaware, Maryland und Virginia (D.C. ist ja kein eigener Staat).
Kurz nach New Jersey wurde die Autobahn geteilt (für ca. 60 Meilen) - 3 Spuren für PKW und 3 Spuren für PKW und LKW - jeweils baulich getrennt und in beide Richtungen ;-))))

Nach 5 Stunden Reisezeit (mit Pausen) war ich dann in Washington D.C. und habe auch gleich zur Jugendherberge gefunden.
Nachdem alles mit Zimmer und Parkplatz geklärt war, sah ich mir gleich mal die Sehenswürdigkeiten von Washington an - White House, Museen, Capitol Hill, Washington Monument..., um wieder viele Fotos zu machen... ;-))) Die Jugendherberge liegt sehr zentral, bis zum Weißen Haus sind es gerade mal 10 Minuten zu Fuss.

Das Weiße Haus kann man nicht besichtigen. Da müsste man zuerst einen Besuchstermin über die eigene Botschaft in Washington ausmachen, was einige Zeit dauern würde !!

Endlich war das Wetter angenehmer, wodurch ich den Wintermantel im Zimmer lassen konnte und nur mit einem dickeren Wolljäckchen unterwegs war.

Museums Tour

Nachdem ich eigentlich die meisten baulichen Sehenswürdigkeiten Washingtons bereits am Vortag gesehen hatte, besuchte ich nur mehr das Lincoln Memorial und die beiden Kriegsdenkmäler (Korea + Vietnam), welche gleich neben diesem Denkmal stehen.
Eigentlich wollte ich auch auf das Washington Memorial rauf (10:00 Uhr), aber alle gratis Eintrittskarten für diesen Tag waren schon vergeben. Ich hätte mich um 8:30 Uhr anstellen sollen, was ich nicht tat.

Also begann ich mit der Besichtigungstour durch die zahlreichen Museen (insgesamt: 12). Das Gute ist, das alle Museen gratis (!) zugänglich sind. Man muss sich nur in einer Schlange anstellen, um durch die Sicherheitshecks zu kommen ;-((

Insgesamt habe ich nur 2 Museen geschafft - das "Natural History Museum" und das "American History Museum". Mehr ging sich zeitlich in vier Stunden nicht aus, da diese Museen sehr groß sind.

Das Natural History Museum umfasst die Wunder der Welt aus dem Tier- und Menschenreich, wie Dinosaurier, Mammuts, gegenwärtige Tierformen und die menschliche Geschichte. Eine Stunde habe ich genutzt, um mir im IMAX Kino einen Film über den T-Rex anzuschauen.

Das American History Museum umfasst die Entstehung des Landes und die weitere Entwicklung in der Gesellschaft, Technik, Politik und Geldwesen. Vor allem beim Geld haben sie sehr viele Goldmünzen aus Europa, davon eine große Wandtafel mit Münzen aus Österreich zur Zeit der Monarchie (!) von verschiedenen Jahren. Wenn jemand noch Kronen und Schillinge sehen will, dort sieht man sie alle !!

So gegen 16 Uhr ging es dann Richtung Flughafen Dulles. Nach langer Fahrt endlich dort angekommen war ich sehr schnell im Flieger drin. Der Flug verlief reibungslos und somit war ich pünktlich um 20:30 Uhr in Orlando, FL.
Nachdem ich das Gebäck hatte, musst ich noch ca. 40 Minuten auf meinen Mietwagen warten, weil irgendwie alle bei Budget gebucht hatten und die nur 3 Mitarbeiter hatten - vor mir warteten 21 Personen !!
Letztendlich hat alles geklappt und ich bin gegen Mitternacht wieder in Gainesville gewesen.

Erkenntnisse dieses Ausflugs:

Disney World, Orlando - MGM Studios - 25. April 2004

Am Sonntag den 25. April, mein letzter Sonntag in Florida, ging's um 7:00 Uhr morgens ab, nach Disney World Orlando - wir besuchten die MGM Film Studios !!

Der ganze Mist ist auf meiner Idee gewachsen, da ich ein Mal zu Disney wollte, solange ich in Florida bin. Also habe ich intensiv nach freiwilligen Mitfahrern gesucht und letztendlich mit Boris und Takeesha (Mitarbeiterin von Boris) zwei gefunden. Der Vorteil war auch, das sie ein eigenes Auto hat und ich somit nicht extra ein Auto ausleihen muss. ;-)) (Wir, Boris und ich, haben uns natürlich bereit erklärt, die anteiligen Kosten zu vergüten - somit bezahlten wir ihre Eintrittskarte)

Frauen brauchen ihren Schönheitsschlaf, daher bin ich mit ihrem Auto nach Orlando (140 Meilen - 220 km) und am Abend auch wieder retour gefahren, während sie auf der Rückbank dahindöste. ;-))
Die Reise verlief problemlos und gegen 9:00 Uhr waren wir am Parkplatz. Mit allen anderen Besuchern strömten wir dann in die MGM Studios und natürlich gleich mal zu den beiden Thrills (was für große Kinder). Es gibt eine gewisse Anzahl von Fastpass Tickets pro Stunde (damit kann man zu einer gewissen Zeit an den Warteschlangen vorbei gehen) und wir holten uns gleich ein Ticket für das Hotel of Horror. Dies machten wir auch an anderen Attraktionen so oft wie möglich !
Wie weitere strategisch, taktische Überlegungen ergaben sind wir, operativ gesehen, als Erstes zum Aerosmith Roller Coaster gegangen, um erstmal die Morgenmüdigkeit abzuschütteln.

Gut, danach waren wir munter (Takeesha war heiser wegen dem Schreien während der Fahrt) und schauten uns während des Tages den ganzen Themenpark an und hatten viel Spaß dabei - schon allein durch den Kulturunterschied USA - Europa ;-))
Neben den beiden großen Anziehungspunkten - Roller Coaster und Hotel of Horror gab's auch noch einige andere interessante Sachen zu sehen, wie z.B: Indiana Jones Stunt Show, Muppet 3D, Backlog Tour und natürlich die Abendshow. Die war wirklich imposant und echt empfehlenswert, nur muss man halt bald dort sein, um einen guten Platz zu bekommen !!
Wir haben es geschafft, alle 16 Attraktionen in den 12 Stunden, welche wir im Themenpark waren, zu besuchen und einige Fotos zu schießen !!

Nach dem Feuerwerk am Ende der Abschlussshow ging's wieder nach Gainesville. Am Weg zum Parkplatz traf ich meinen ersten Landsmann in den USA - ein Burgenländer (auch die verirren sich) ;-))

Kurz bevor wir in LaMancha ankamen gingen Boris und ich um 23:30 Uhr in einen Winn Dixie Supermarkt, um uns was zum Essen zu kaufen. Wir waren hungrig, denn wir hatten untertags einfach keine Zeit irgendetwas zu essen. ;-))
Mit 3 Subs und einigen Highlife ließen Boris und ich den Tag bis annähernd 2:00 Uhr morgens ausklingen - Fotos austauschen, Videos betrachten usw. Boris muss ja am Montag wieder ins Labor gehen und Arbeit simulieren ;-))

Adventure Island & Busch Garden - Tampa - 28. und 29. April

Was tut man mit der vielen freien Zeit während der letzten Tage ??? - reisen natürlich !!
Und da ich vor dem Abflug noch genügend Zeit und vor allem Lust hatte, habe ich beschlossen, den beiden Vergnügungsparks in Tampa (ca. 130 Meilen / 210 km pro Weg) einen Besuch abzustatten.

Am Mittwoch besuchte ich den Wasserpark und Donnerstags den Themenpark- folgt einfach den Links für genauere Infos ;-)))

Mittwoch

Nachdem niemand mitfahren wollte - wegen dummer Ausreden, z.B. Test, Hausarbeit,... - bin ich halt alleine gedüst. Was soll's, ich liebe Wasserrutschen und lasse sie mir unter keinen Umständen entgehen.

Somit ging's um 8:00 Uhr in Gainesville los und gegen 10:00 Uhr war ich dort (in Tampa). Der erste Eindruck war schön - keine Autos auf dem Parkplatz, parken 100m vom Eingang entfernt, viele High School Kids dort - und ich wurde nicht enttäuscht. ;-)))
Der Park war absolut leer - gut, es waren gegen 1000 Besucher dort - aber ich musste nirgends lange warten - maximal 6 Personen warteten vor mir. Also ging's den ganzen Tag (bis um 16:00 Uhr) rauf und runter, rauf und runter, .... !! - nur unterbrochen von eincremen !! cool
Ich habe den Tag voll ausgenutzt und genossen. Noch dazu, da der Park einige geile Wasserrutschen hat - eine mit 3 Sekunden freiem Fall - und ich alle durchprobiert habe ! Da fühlt man sich gleich wieder einige Jahre jünger ;-)

Ich verstehe mit meinen 29 Jahren jedoch immer noch nicht, warum junge Mädels bei den Baby-tauglichen, langsamen Wasserrutschen kreischen, wie wenn ein Schwarm Wespen hinter ihnen her ist - nur weil es dunkel ist - und das den ganzen Tag lang und bei jedem Mal ?!?!?!? (Ich fand diese Rutschen zum einschlafen)

Ich habe am Beginn einige Fotos vom Park und der Umgebung gemacht, welche hier zu finden sind !!

Donnerstag

Mit Boris und Sebastian geht's um 8:00 Uhr schon wieder nach Tampa - diesmal in den Busch Garden Themenpark !!
Irgendwie bin ich nach der Party rechtzeitig aus dem Bett gekommen und ab ging's nach Tampa - schon auf der Hinfahrt hatten wir unseren Spaß - wahrscheinlich noch restliche Auswirkungen der vortägigen Party ;-)))

Der Themenpark war absolut lässig und hat 5 gute Achterbahnen, welche wir fast dauernd gefahren sind. Jede zwei Mal und dann wurde gewechselt. Weiters war es noch sehr angenehm, da sehr wenige Leute im Park waren. In der Früh waren noch ein paar Kids dort, aber ab 13:00 Uhr war fast alles leer - somit keine Warteschlangen bei den Attraktionen - siehe Fotos. Das hieß - rein, fahren, wieder rein, fahren, wechseln,....
Nachdem wir gegen 14:30 Uhr was gegessen hatten, weigerte sich Sebastian noch weitere Achterbahnen zu fahren - Zitat: "Ich will nicht, nachdem ich gegessen habe" - das ist ja Warmduscher zum Quadrat ;-)) Daher wurde er als Kameramann mißbraucht und filmte uns bei unseren Rides (mit Boris Kamera).

Wenn wir keine Achterbahnen gefahren sind, sind wir nass geworden - ja, richtig gelesen - nass, sogar sehr nass sind wir geworden. Im Park gibt es einige Wasser-Attraktionen, wo man bis auf die Unterhose nass wird. Es war ja kein Problem, es war warm genug (ca. 28 Grad Celsius).
Nur das Irre war, nachdem wir wieder trocken waren sind wir nochmals gefahren - und nass geworden. Auch die anschießenden Achterbahn-Fahrten konnten uns nicht mehr vollständig trocknen ;-))) - Somit blieb mir nicht anders übrig, als in der Unterhose + T-Shirt nach Hause zu fahren, um trockener zu werden ;-))

Die anderen Attraktionen - wilde Tiere aus Afrika, Vögel, Shows,... - haben uns weniger interessiert, wir wollten einfach Spaß und Adrenalinkicks haben und haben den Aufenthalt bis zur letzten Minute genossen !!

Natürlich habe ich auch einige Fotos gemacht, welche hier zu finden sind !!