Hochzeitsreise

Überblick

Das Schiff Wir machten ab dem 18. Dezember 2007 eine wunderschöne 3 1/2-wöchige Hochzeitsreise.
Zuerst fliegen wir nach Bangkok (Thailand) und nächtigen dort. Ab dem 20. Dezember geht es dann mit dem Kreuzfahrtschiff "Sapphire Princess" von Bangkok nach Sydney (Australien). Daran anschließend blieben wir noch 2 Tage in Sydney, bevor am 12. Jänner 2008 in der Früh die Reise zu Ende ging!

Links ist die "Sapphire Princess" - unser Schiff - zu sehen!

Reisebericht

Im folgenden gibt es einen kleinen Reisebericht, so dass alle Daheimgebliebenen erfahren, wie es uns auf unserer Hochzeitsreise ergeht. (Es kann sein, dass auch die Berichte von den letzten 5 Tagen noch Änderungen erfahren, sobald ich Unklarheiten erkenne oder über solche per Mail informiert werde!)
FOTOS gibt es
hier!

Folgendes haben wir schon erlebt:
Abreise | Bangkok | Schiff | Koh Samui | Schiff | Singapur | Schiff | Ho-Chi-Minh-City | Schiff | Kota Kinabalu | Schiff | Darwin | Schiff | Great Barrier Reef | Schiff | Airlie Beach | Schiff | Brisbane | Schiff | Sydney | Ankunft + Fazit

19. bis 20.12.2007 - Bangkok - Ein heißes Pflaster


Wir sind da!! huhu

Nach der Immigration nach
Thailand war auch unser Gepäck vollständig und wir machten uns auf die Suche nach einem Taxi. Ebenso schnell dies gefunden wurde, waren wir auch schon unsere ersten 900,- BAHT los (ca. 19,- Eur). Eine halbe Stunde später trafen wir im Hotel "Amari Atrium" in Bangkok ein. Bangkok war heiß, sehr heiß sogar. Die 37° Celsius erinnerten mich an die standesamtliche Hochzeit mit 39° C *gg*

Unser Zimmer war im 9. Stock und angenehm groß - wobei das Bett riesig ist (wofür wohl??? *gg*)

Am Abend sind wir noch ein wenig shoppen und essen gegangen - Bangkok hat sehr viele riesige Einkaufszentren in unmittelbarer Nähe zueinander.

Die U-Bahn und der Skytrain sind extrem sauber. Weiters ist es sehr sicher - an jeder Hausecke, jedem Eingang steht eine Security/Polizei.
Die Fußgänger haben nur Platz über den Straßen - weitläufige Fußgängerüberführungen verbinden jedes Shopping Center miteinander und auch die Straßen sind nur über die Überführungen gefahrlos zu überqueren.

Die Nacht war kurz für mich - nach 3 Stunden Schlaf war ich putz munter und konnte nicht mehr einschlafen, so dass ich schließlich um 5 Uhr früh in die Hotellobby war und die ersten Zeilen des Reiseberichts verfasst habe... pc (aktuell ist es kurz nach 6 Uhr und das Frühstück ruft!)
Nicole geht es nicht so gut, sie hat leichtes Fieber und schläft noch. Es dürfte sich der Stress der letzten Wochen mit Arbeit und Studium nun lösen....

Der Vormittag des 20.12. war ereignisreich, für mich zumindest. Nicole blieb im Hotelzimmer.
Ich machte mich gegen 7:30 Uhr auf den Weg zum Königspalast und zum wichtigsten Tempel von Thailand - "Wat Phra Kaeo". Der Frühverkehr war horrend und für die 7,5 km Strecke benötigte das Taxi ca. 45 min. Dafür war es billig -> 97 Baht (= 2 Euro)!!
Ich würde ohne Fahrschulausbildung in Bangkok nicht Autofahren. Mopedfahrer zischen links und rechts vorbei, es herrscht Linksverkehr und Ampeln sind teils nette Lichter. Die Süditaliener fahren dagegen gesittet und vorschriftsmäßig! An sich gibt es Gegenverkehrsbereiche, jedoch nicht für Moped und selten für Tuk-Tuks. Wo Platz ist, wird gefahren und die Polizei weitgehend ignoriert! Das Irre dabei ist, die Autos haben keine Beulen(!), weil es passt jeder auf jeden auf und gehupt wird nur, wenn es gefährlich werden könnte. Die Autofahrer sind freundlicher viel zueinander als in Österreich!!

Im Tempel wurde ich gleich mal zum Umziehen geschickt - nur mit langen Hosen darf er betreten werden. Ausleihen ist gratis und die Überhose schnell gefunden - der Eintritt ist dafür mit 250 Baht gesalzen, aber den Besuch zu 100% Wert. Tolle Gebäude, extrem reich geschmückte Ornamente und ein weitläufiges Areal machen es einfach sehenswert - Schönbrunn auf thailändisch!

Danach hab ich mir um 20 Baht eine Tuk-Tuk Fahrt gegönnt- ich als vermeintlicher Melktourist!
Ein Bekannter hat mich schon gewarnt, dass in Bangkok gerne ein Abstecher in diverse Märkte unternommen wird, somit wusste ich, was dieser Tuk-Tuk-Fahrer von mir wollte. Es begann ganz harmlos, der erste Tempel war echt nett. Dann ging es mit der Shopping Tour los....
1. Station: Ein Schneider. Ich musste mich echt zurückhalten, um nicht etwas zu kaufen. Tolle Stoffe und mit 200 Euro für einen kompletten Anzug mit Hemd (inkl. versenden nach Österreich) sehr günstig. Aber ich wollte irgendwie nicht *gg*
2. Station: Schmuck. Mit der Ausrede, dass ich die Fingergröße meiner Frau nicht kenne und sie das übrige Angebot nicht interessiert, war ich nach 1 Minute schon wieder beim Tuk-Tuk *gg*
Er war irgendwie nicht erfreut, und brachte mich nur in die Nähe des letzten Tempels -  schlecht, wenn die Touristen die Masche schon kennen und nicht mitmachen. Aber gut für mich, da ich meinen Spaß mit ihm hatte.
Letztendlich ca. 20 min Tuk-Tuk fahren für 0,40 Euro ist ja sehr günstig....gg

Um 11 Uhr war ich wieder im Hotel zurück und um 12 Uhr fuhren wir zum Hafen "Laem Chambang" wo uns die "Sapphire Princess" erwartet. Nachdem als Abreiseport "Bangkok (Laem Chebang) angegeben war, dachte ich, was wäre ja ganz in der Nähe von Bangkok. Tz, wie man sich doch täuschen kann....
Der Port ist 130 km südöstlich von Bangkok und wir brauchten 2 1/2 Stunden dorthin. Obwohl der Limousinenfahrer teils 160 km/h fuhr, der Stau hat uns dennoch aufgehalten. Ich habe aber noch nie eine Autobahn gesehen, welche auf 100km so viele Baustellen hat, wie diese, nicht einmal in Österreich!!!
Der Limousinendienst war nicht billig (mehr als 110,- Eur für eine Mercedes C-Klasse), dafür gab es nach mancher Brücke das Gefühl des Schwebens, da die Brücken steil ansteigen und ebenso steil abfallen!

Der Check-In war schnell erledigt und in knapp 15 Minuten waren wir auf dem Schiff.

20. auf 21.12.2007 - Das erste Mal auf einem Hochseeschiff


Wir haben eine Außenkabine gebucht, da eine Balkonkabine im April bereits nicht mehr verfügbar war!! Unser Zimmer befindet sich auf dem Plaza Deck - das 5. Deck von 18. (!)
Wir waren positiv von unserer Kabine (#315) überrascht, denn dieses ist größer als gedacht und liegt Mittschiffs, somit sind unsere Wege zu allen öffentlichen Bereichen sehr kurz!

Wir sind 2 Stunden später als geplant ein zweites Mal ausgelaufen. Der 1. Versuch wurde abgebrochen, da ein Passagier zu krank für die Reise war und von Bord gehen musste! Letztendlich setzte sich das Schiff Richtung Koh Samui in Bewegung.

Zuerst zum Wichtigsten: Internet-Zugang. Billig ist etwas anderes -> für's WLAN zahle ich 0,50 USD pro Minute (!) - Satellitenverbindungen sind halt noch nicht billig... no

Zum 2. Wichtigstem: Das Schiff selbst - Teil 1
Das Schiff wurde im Juli 2004 in Dienst gestellt und ist 290m lang und 50m breit. Mit 20,7 Knoten (= 38,33 km/h) werden wir zu unseren Zielen gebracht und werden knapp 6300 nautische Meilen (nm : 1 nm = 1,852 km) zurücklegen. 2673 weitere Passagiere begleiten und 1120 Angestellte verwöhnen uns.
Es gibt unzählige Bars, Restaurants, Pools, Stiegenhäuser, Lifte, einarmige Banditen, Shops, Sonnenliegen und Meeresbrisen *gg*

Die Passagiere sind zum größten Teil aus den USA und Australien, aber auch einige Europäer (insb. Engländer) und einige wenige Asiaten fahren mit. Dafür kommt die das Personal mehrheitlich aus Asien und aus den neuen EU-Staaten. Der Großteil sind Pensionisten, aber auch einige Studenten und Jugendliche (mit ihren Eltern) sind an Bord. Ich finde, die Altersstruktur ist gut gemischt....

Ach ja, das körperliche Befinden ist auch sehr wichtig: Das Essen ist gut und am Weinkeller haben wir auch schon gefallen gefunden. Da das Essen inkludiert ist und man 24 h frische Sachen zum Essen bekommt, ist es äußerst schwer, nicht mit körperlichem Übergepäck zu Hause anzukommen!
Bier und Wein sind im Vergleich sehr teuer - daher werden wir uns von Cocktails ernähren - wir sind echt arm dran.... (1 Cocktail kostet ca. 8,- USD = 5,50 Euro)
Gratis zu trinken gibt es nur das Schiffswasser (normales Wasser) und Kaffee, Tee sowie Eistea. Nicht viel, aber zumindest mehr als nur Wasser....

Das Schiff hat amerikanische Reeder, somit sind die Stromstecker ident mit denen in den USA, die Spannung ist 110V mit 60Hz. Es erinnert mich sehr viel an mein Auslandssemester in Florida.

Wir haben das "Anytime Dinner" gebucht (= Essen von 18 bis 22 Uhr in einem von 6 eleganteren Restaurants) und am ersten Abend an Bord wollten wir dies ausprobieren. Mit dem 4-gängigen Essen wurde auch eine Flasche Wein geleert - das Leben kann so anstrengend sein fg

Was gibt es noch über unsere erste Nacht an Bord zu sagen? Ach ja, man merkt kaum, dass sich das Schiff bewegt! Der Seegang ist ganz ruhig und das Schiff bewegt sich angenehmer vorwärts als ein Reisebus oder die Eisenbahn. Man nimmt nur das leise Turbinengeräusch war....

Aber dies hat uns dennoch nicht aufgehalten, nach ca. 3 Stunden Schlaf um 0:45 Uhr wieder aufzustehen (Jetlag macht sich bemerkbar) und auf einen Drink zu gehen ;-))
Somit war meine Nacht vorbei und ich erwartete den ersten Sonnenaufgang an Deck, während Nicole noch schlief und sich vom leichten Fieber erholte.

21.12.2007 - Koh Samui - Im Meer platschen


Nach den ersten 220 nm (= 407 km) Das Schiff konnte nur 1 Stunde aufholen (2 h später abgefahren) und deshalb begannen alle Tagesausflüge zeitversetzt. 

Nicole fuhr nicht mit (hat gestern abgesagt) und deshalb schaute ich mit alleine den Strand von Chaweng Beach auf
Koh Samui an.
Nicht einem Beiboot ging es in Richtung Hafen (ca. 15 min) und dann mit einem Bus zum shoppen und baden (ca. 50 min). Die Strecke war nicht weit, aber die Straße so kaputt, das der Bus nicht schneller fahren konnte!

Das Wetter konnte zum baden nicht besser sein - 35° an Land und 28° - 30° im Meer und ein langer Sandstrand. Einfach angenehm zu baden und noch dazu ein paar schöne Wellen.... juhu

Im Bus sagte die Reiseleitung, dass es Liegestühle zum Ausleihen gibt und diese pro Tag 200 Baht kosten - gefunden haben wir keinen einzigen, sind aber dennoch auf Liegestühlen gelegen und dies sogar fast gratis. Die Liegestühle waren für ein Hotel reserviert, aber da es an Gästen gemangelt hat, durften wir dort bleiben, was von dem Hotelmanager zähneknirschend zur Kenntnis genommen wurde. Dies ist nur möglich durch die Freundlichkeit der Asiaten!
Wir sind ja keine Ausbeuter, daher haben wir uns an der Bar ein Bier geleistet - da hatte jeder was davon. Die Bar einen Umsatz und ich einen Schwips (nach 2 kleinen Bieren !!!). bier

An der Bar habe ich auch mit einem Ehepaar aus London gesprochen. Für dieses Ehepaar ist es die 41. Schiffsreise mit den Princess Cruises!! - Ein tolles Leben in der Pension

Daraufhin haben Nicole und ich nach meiner Rückkehr das automatische, tägliche Trinkgeld in der Höhe von 10,50 USD pro Person (Drinks haben zusätzlich nochmals 15% Trinkgeld drauf!) abbestellt (Rat des engl. Ehepaares). Wir werden dann nach Anlass unser Trinkgeld verteilen!

21. bis 23.12.2007 - let's cruise again


Nun ist es 18:39 Uhr und finster, ein Long Island Ice Tea steht neben mir und da fällt auch das Schreiben dieser Zeilen leichter....

Um 20:15 Uhr war ein Comedian -
Lenny Windsor - im Theater zu sehen. Ein ehemaliger Gag-Schreiber von Benny Hill und hat mittlerweile eigen TV-Shows. Der Mann war gut, wirklich gut. Ein tolles Programm, was hier geboten wird!
Danach habe ich mich wieder der Seafood und Fisch-Abteilung verschrieben - eine tolle Auswahl dieser Speisen und sehr gut zubereitet. Für jeden Fisch- und Seafoodliebhaber (= wie mich) ein Traum. Man kann rund um die Uhr mind. 1 Fisch essen, am Abend umfasst Fisch/Seafood fast die Hälfte der Speisekarte - mhhhhh

Nicole ist vollständig gesundet und morgen (22.12.) steht ein ganzer Tag am Schiff vor uns, mal sehen, was wir so machen werden.... bussi
Ich zumindest habe um 3 Uhr Nachmittags einen wichtigen Termin - Weinverkostung !!! ;-))
Am 22.12. ist der 1. formelle Abend - Die Begrüßung durch den Captain. Das bedeutet, heute werfen wir uns in Schale - Smocking und Cocktailkleid sind Pflicht!

Nun sind wir am offenen Meer und das Schiff wackelt regelmäßig - ganz leicht, aber merkbar. Wir beide vertragen dies sehr gut - von Seekrankheit keine Spur!

Nach unserer aktuellen Meinung gefragt, empfehlen wird eine Kreuzfahrt sofort weiter. Es macht uns Spaß und es ist sehr angenehm. Man hat alles auf einem Schiff, was man braucht.....
Mit all den Möglichkeiten an Bord ist der Preis von ca. 2.600 Euro für 3 Wochen Vollpension als günstig zu beziffern!

Das Schiff - Teil 2:
An Tagen am Schiff bieten sie ab 9 Uhr ein sehr umfangreiches Programm an - vermehrt auf US-Amerikanisches Publikum abgestimmt. Egal, faul herumliegen ist auch gut ;-)

Nach nunmehrigem Durchkosten der Restaurants kann ich folgendes sagen: Das Abendessen in einem Dinner-Saal ist besser als beim Buffet, da es frischer ist (Angebot ist gleich). Die Pizza ist nur heiß und nicht gut, das Eis ist kalt. Lt. Schiff ist es echt italienisches Eis, es schmeckt fad und geschmacklos - da schmeckt mir das ital. Eis in Wien jedoch viel besser. Den Aufpreis dafür ist es nicht wert! Die Burger sind ok und die "Beef Knackwurst" und das Sauerkraut schmecken wie daheim. Die Pommes könnten nach meinem Geschmack ein weniger fester sein, sind jedoch gut.
Im Dinner-Saal kann man richtig elegant speisen - Gedeck und bis zu 5 Gänge sind möglich (oder auch mehr bei riesigem Hunger). Das Service ist sehr gut und die Angestellten sind sehr zuvorkommend!
Der einzige Vorteil vom Buffet ist, dass es täglich ein großes Stück Fleisch gibt (zB. Rostbeef, Schweinebraten,...), von dem der Koch eine Scheibe runterschneidet - die Größe kann man selbst bestimmen. Weiters ist man nicht an die Kleidungsvorschrift gebunden - d.h. auch bei einem formalen Abend sind kurze Hosen beim Buffet ok!

Es gibt auch eine Deutsche Reisegruppe an Bord, jedoch noch keinen davon zu Gesicht bekommen - das Schiff ist zu groß! Das Tagesprogramm und die Menükarte sind auch in Deutsch erhältlich, jedoch ist eine gewisse Kenntnis der englischen Sprache (ca. Maturaniveau) besser, um alles zu verstehen und das Kino, Fernsehen und Theater zu genießen (nur in Englisch).

Bisher geht uns ein Balkon nicht ab, da wir meist ab 14. Deck sind (bei den Pools) und dort auf den Liegen ein Buch lesen oder uns einfach ausrasten. Die Pools sind beheizt und bis zu 2,25 m tief !
Die Balkone haben nur normale Sesseln und ich sehe dort kaum Leute sitzen -> somit sind auch diese Passagiere am Pool.

Das Essen an sich ist sehr amerikanisch geprägt, jedoch besser als in den USA. Auch sonst erinnert mich vieles an mein Auslandssemester in Florida - das war auch extrem toll!!


Die Weinverkostung war super - nun kann ich auch die Weinterminologie in Englisch. Zu trinken gab es nicht viel, kosten war ja angesagt, nicht saufen! Von den 5 Weinen wird keiner mein Liebling werden, aber gut zu wissen, was nicht schmeckt! Ich habe mich auch gleich für die kommenden beiden Weinverkostungen angemeldet - bei der Letzten gibt es Champagner, Hummer und Kaviar! So etwas kann Mann sich doch nicht entgehen lassen wein

Am 22. abends gab es auch die erste Show - das Schiff hat 22 Sänger und Tänzer an Bord. Ein Best of Broadway - sehr ansprechend und gut umgesetzt. Jeden Abend wird eine Veranstaltung im großen Theater angeboten - bin schon gespannt auf die kommenden Shows.... show

Der später Abend des 22.12. war noch besser, denn in der Disko hab ich nach mehrmaligem probieren meinen Cocktail gefunden - 24k Gold Rita - ich muss ihn nur mal fotografieren und dann könnt ihr euch meine Zuneigung dazu vorstellen ;-)

Irgendwie ist es extrem gemütlich. Es ist wie ein Badeurlaub am Meer, nur dass man täglich etwas anderes sieht, von vorne bis hinten bedient wird und interessante Landausflüge (Aufpreispflichtig) angeboten werden. Echt toll diese Schiffsreise bisher.....
Durch diese Sommertemperaturen ist es wie im Frühling - die Libido wird verstärkt und Frühlingsgefühle sind im hohen Maße vorhanden! liebe

23.12.2007 - Singapur - ein großes Dampfbad


Nach weiteren 641 nm (= 1190 km) haben wir in der Früh den Industriehafen von
Singapur erreicht.

Am Hafen stand ein Shuttle-Service zur Verfügung und in 30 min waren wir in der Nähe der größten Einkaufsstraße - der Orchad Road. Wir haben keine Tour vom Schiff gebucht, sondern haben Singapur auf eigene Faust erkundet.

Wir haben einen Hop-On und Hop-Off Sightseeingbus gefunden, der uns nur 12 Singepore Dollar (SD : = 6,30 Euro) gekostet hat. Wir haben somit einen Großteil der Stadt gesehen und brachte uns in folgende Teile der Stadt:

Little India:
Unser erster Stopp führte uns in das Viertel "Little India". Es ist wie eine andere Welt - eigene Gerüche, eigene Häuser und eine eigene Welt. Wir sind eine Weile quer durch das Viertel gelaufen, weil wir zu berühmten Moschee - Sultan Mosque - wollten. Ein imposantes Bauwerk und ich habe zum 1. Mal im Leben eine Moschee von innen gesehen.
Auch die daran schließende Einkaufsstraße mit kleinen Händlern hat es uns angetan. Dort haben wir ein paar Weihnachtsgeschenke eingekauft. Ok, mag ein wenig spät sein, aber da wir erst Mitte Jänner mit unseren Verwandten Weihnachten nachholen, ist es heute immer noch zeitig genug gewesen ;-)

Koloniales Singapur:
Wie in vielen Ländern der Welt haben auch die hier die Engländer einiges an Bauwerken und Einfluss hinterlassen (Singapur ist erst seit 1967 eigenständig). Somit sieht man im Bereich wo der Singapur River ins Meer mündet viele klassische Bauten wie den Supreme Court neben architektonisch interessanten Neubauten und Wolkenkratzern stehen.

Chinatown:
Der 3. Teil des ursprünglichen Singapur ist Chinatown. Eine Ansammlung von engen Gassen und Hindu-Tempeln. Wiederum ein großer Unterschied zu den zwei zuvor genannten Teilen. Auch hier wurde wir wieder fündig und kauften so viel ein, dass die Kreditkarte nicht mehr funktionierte ;-) (Ok, war ein Verbindungsproblem *gg*). Hier haben wir uns Andenken an diese Reise gekauft - als Erinnerung für uns!
Weiters haben wir hier frische Kokosmilch getrunken - ein idealer Durstlöscher für diese heiße Stadt.

Singapur ist eine extrem saubere und grüne Stadt. Bäume sieht man überall und es ist einfach toll hier - jede Straßenseite wird von Bäumen gesäumt, teilweise auch durch eine Baumreihe getrennt. Die Stadt hat uns sehr gut gefallen und ist sicherlich eine weitere Reise wert.
Im Gegensatz zu Bangkok ist der Verkehr geordnet und ist mit der europäischen Fahrweise vergleichbar.

Die Temperatur war kühler als in Thailand - nur 31° Celsius, dafür aber eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit. Wenn man vom Bus aussteigt, fühlt man sich wie in einem Dampfgarer - ein wenig zu feucht und heiß für meinen Geschmack... Ich bräuchte mehr Zeit, um mich daran zu gewöhnen.

Des Weiteren ist Singapur eine große Baustelle - überall werden Wolkenkratzer und Einkaufszentren gebaut. Selbst am Sonntag (23.12.) war nicht von Ruhe zu bemerken - an alle Baustellen wurde gearbeitet! Die Geschäfte öffneten zum Großteil um 11 Uhr und wahre Menschenmassen waren um 16 Uhr unterwegs, um von einem Shopping Center zum Nächsten zu gelangen.

Heute hatten wir einen 12-stündigen Sonnentag (Sonnenuntergang um 19:10 Uhr). Obwohl gerade Regenzeit ist und es täglich einen Regenschauer geben soll, hat es heute keinen Tropfen geregnet - wir sind halt echte Glückskinder gg

23. bis 25.12.2007 - Am Weg nach Vietnam


Am Abend habe ich im Lift die ersten Österreicher auf diesem Schiff getroffen - Sie sind aus Wien (Hetzendorf - 12./23. Bezirk). Sind ja fast schon Nachbarn *gg*
Wir sind wieder unterwegs - mal sehen, was der morgige Tag am Schiff so bringt.... zzz
Zumindest der Abend wir noch ein paar Cocktails beinhalten ;-)

Es ist immer noch toll, ich denke, ich muss sofort meine Chefin anrufen, um noch weitere 20 Urlaubstage zu bekommen - das Schiff fährt am 10.1. nach Auckland (Neuseeland) weiter.... gg

Um 14 Uhr kommt Santa Claus mit ein paar Elfen und Schneefall (!) vorbei - die Amis und ihre Shows *gg*. Zur Feier des Tages (24.12.) gehen wir heute Abend elegant gekleidet ins Steakhouse - *yummy*
Wir wünschen euch: FROHE WEIHNACHTEN !!

Untertags (24.) haben wir uns erholt, lange geschlafen, ein Buch gelesen, am Pool gelegen -> so richtig erholsam! URLAUB!!

Der Abend des 24. war sehr sehr nett - die Steaks waren hervorragend. Wir waren im aufpreispflichtigen Steakhouse an Bord - man zahlt zwar 15 USD Aufpreis pro Person, dafür ist das Essen merklich besser als in den anderen Restaurants an Bord. Der Chianti Classico war auch äußerst passend zum Essen. Es hat uns sehr gut gefallen, mein Magen war prall gefüllt und vielleicht werden wir dies während der Reise nochmals wiederholen!
Ein würdiges Essen für den Weihnachtsabend!! - Mit uns haben auch die anderen deutschsprachigen Gruppen gefuttert - ein Nachbartisch war aus Deutschland, ein anderer aus der Schweiz!

Nach dem Essen haben wir bei einer Show eines Hypnotiseurs beigewohnt. Mit einem Wort: TOLL!!
Wir haben so etwas noch nie live gesehen - es ist unglaublich, was der menschliche Geist dem Körper vorgaukeln kann. Wir haben uns teils gebogen vor lauter Lachen und hatte unseren Spaß!
In 3 Tagen soll es wieder auftreten - ein Pflichttermin!

Das Schiff - Teil 3:
Die Kabine wird 2 Mal täglich vom Steward gereinigt - morgens kommt die Tagesdecke auf's Bett und abends kleine Süßigkeiten. Desweiteren werden die benützten Hand- und Badetücher regelmäßig täglich getauscht. yeah
Das Service wird wirklich groß geschrieben - wir werden sehr verwöhnt!

Die abendlichen Shows dauern ca. 60 min und finden um 20:15 Uhr uns 22:15 Uhr statt. Meist gibt es an 2 bis 3 Orten am Schiff eine Show - die Größte im Theater. Auch untertags gibt es viel zu tun  - an Tagen am Schiff werden zwischen 9 Uhr morgens und 18:30 Uhr ca. 35 Aktivitäten angeboten. An Tagen mit Landausflügen werden dementsprechend weniger Aktivitäten angeboten.

Mir scheint, die nicht gerade billigen Tagesausflüge dienen in erster Linie dem Shoppen - Lerne Gucci (oder andere Luxuslabel) in Singapur, Saigon, Ko Samui,... kennen. Und die Leute kaufen brav ein. Was machen die meisten, wenn sie einen Tag am Schiff sind??? Einkaufen, what else? - schließlich hat auch das Schiff einige Geschäfte, die bis spät abends offen haben!
Zum Glück sind Nicole und ich anders und die Sehenswürdigkeiten sind uns wichtiger als der Kaufrausch....

Am Abend habe ich den 6. Pool entdeckt - jedoch nur für das Personal zugänglich. Also muss ich mit den anderen 5 Pools und 10 Jacuzzis vorlieb nehmen. Die Pools sind 24h geöffnet und haben eine Wassertemperatur von 29° Celsius. gg

Ich finde, dieses Schiff ist kein Single-Schiff. Es sind fast nur Familien an Bord. Sie hatten eine "Come-together" Programm für Singles an den ersten Tagen, jedoch weiß ich nicht, ob dies in Anspruch genommen wurde... Für Singles sind sicher andere Schiffe und Reiseziele besser - hier gibt es ja ein spezielles Angebot als Single-Kreuzfahrten!!!
Es ist auch möglich, eine eigene Cruise zusammen zu stellen. Die Reederei gibt fixe Reisen vor, jedoch ist es auch möglich, die Reise an jedem Hafen, der vom Boot angefahren wird, zu beginnen oder zu beenden. Auf diesem Schiff fahren viele Australier mit - ein Teil davon wohnt in Queensland und steigt in Brisbane aus!

Das Schiff hat auch eine eigene Zeitung - Princess Patter. Diese 4-seitige Zeitung beinhaltet alle Aktivitäten des Tages und das Abendprogramm.


Nachdem wir in der Nacht die Uhren um 1 Stunde zurückgedreht hatten, war wir um 7 Uhr morgens in Vung Tau (Vietnam)


25.12.2007 - Ho-Chi-Minh-City (Saigon) - nicht gerade billig...


Diesmal sind wir 606 nm (= 1122 km) mit dem Schiff gefahren und haben in der Früh den Industriehafen von
Vung Tau in Vietnam erreicht. Das Schiff ist für viele Häfen zu groß, deshalb muss es den Industriehafen (wie auch in Singapur) anlaufen. Die Reederei sorgt in jedem Hafen für den Transport in die nächstgelegene Stadt - dies ist ein kostenloses Service. In der Früh (8 Uhr) lag die Temperatur bis 25° C.

Die ca. 70 km lange Fahrt nach Saigon mit einem Reisebus dauerte fast 2 Stunden - der Verkehr und die Straßen ermöglichen kein schnelleres Vorankommen, obwohl die Straße mind. 2 Fahrspuren je Richtung hat (wir hatten keinen Stau!). Nach eine kurzen Sightseeingtour mit dem Bus gingen wir auf eigene Gefahr in Ho-Chi-Minh-City herum. Für die erste Kreuzung brauchten wir noch eine Touristenpolizei, die weiteren schafften wir alleine.
Warum, werdet ihr euch fragen?
Es gibt Ampeln, nur als Hinweis. Stehen bleiben nur die Autos und Busse (meistens), nicht jedoch die Motorräder - davon gibt es ca. 4 Millionen in Saigon! Es wird dort gefahren, wo gerade Platz ist. Bei einer Einbahn wird schnell der Gehsteig für den Gegenverkehr benützt. Die Hupe wird immer benützt - noch schlimmer als in Wien. Ich hab ein paar Videos aufgenommen - diese sind nicht online zu sehen... Die Devise lautet: langsam die Straße überqueren und sich nicht überfahren lassen! gg

In Saigon merkt man den Einfluss von Frankreich - der ehemaligen Kolonialmacht. Es herrscht Rechtsverkehr und die Straßen sind Boulevards wie in Paris - breit und gerade! Die alten Bauten wie die Oper, das Postgebäude oder die Kirche "Notre Dame" tragen alle die Handschrift von franz. Architektur.

Die eigentlichen Sehenswürdigkeiten sind eher rar - ganze 12 zählt Saigon lt. Reiseführer (ohne Cholon). 10 davon haben wir in 3 Stunden zu Fuß besucht - alles ist eher kleinräumig hier. Ich fand die Stadt ok, interessant wäre, sie in 15 Jahren nochmals zu besuchen. Man merkt, dass der Vietnam-Krieg und die kommunistische Herrschaft die Entwicklung gebremst haben - jedoch ist die Stadt im Umbruch!

Zum Schluss unserer Stadtbesichtigung waren wir in einem Kaffeehaus. Ein Kaffee kostete ca. 33.000 Dong (= 1,5 Euro) - eher teuer! Insbesondere, da der durchschnittliche Monatsverdienst in Vietnam ca. 110 Euro ist (Lt. einheimischen Reiseführer)!
Auch die anderen Waren sind nicht günstig und preislich mit Singapur zu vergleichen. Bangkok ist diesbezüglich günstiger, obwohl reicher als Saigon!

Auch die Rückfahrt dauerte wieder 2 Stunden über holprige Straßen und bei 30° C ist man froh, dass die Busse klimatisiert sind! Für die Benützung der Straßen muss extra bezahlt werden (Maut) - allerdings nur für Auto, LKW und Bus ;-)

25. bis 27.12.2007 - Am Schiff - Achterbahn nach Borneo


Am Schiff angekommen ging ich sofort eine Runde schwimmen, um den ganzen Schweiß und Staub des Tages abzuwaschen - und Erholung nach der holprigen Fahrt. Wir waren unter den Ersten, die von Ho-Chi-Minh-City zurückkamen, so waren die Pools und Liegen noch schön leer. yeah

Nach dem guten Abendessen im Restaurant (Nicole: Monk-Fisch;  ich: Masi-Masi-Fisch) mit einer weiteren Flasche Wein (#4) sahen wir uns die Weihnachtsshow im Theater an. Nicole war mehr begeistert als ich - mag daran liegen, dass ich müde war. Das Beste waren die Crew-Mitglieder aus den Philippinen, die lokale Weihnachtslieder sangen. Später sind wir ein bisschen am Deck spazieren gegangen und gingen früh zu Bett.

In der Nacht wurden die Uhren wieder eine Stunden vorgestellt (= +7 h geg. Österreich).
Nach einem langen Schlaf gingen wir frühstücken - welch ein Schock - mein Lieblingsessen ist heute nicht erhältlich: "Minute Salmon Filet"!! Zum Glück gibt ja genügend andere Alternativen!

Man merkt, dass wir uns auf offener See befinden, die See ist rauer als in den Tagen zuvor. Das Schiff schwankt nun schon stärker und die Wellen erreichen 2 - 3m. Viele Passagiere sind in der Früh in den Kabinen geblieben - Seekrankheit? - aber mir gefällt es. Es ist wie Achterbahnfahren - zwar ohne Looping, dafür aber stundenlang!!!!
Lt. einem Passagier soll es beim Great Barriere Reef noch 1 Mal wilder werden - oh, welche eine Vorfreude!!! cool
Leider sind die Pools gesperrt, das Wasser schwappt zu sehr über den Rand hinaus (Verletzungsgefahr!).

Aktuell ist es 12 Uhr mittags am 26.12. und wir haben uns 225 nm von Vung Tau entfernt - es hat draußen 29,8° Celsius und unter uns sind 1850m Wasser (hat ein Schiffs-Offizier gerade durchgesagt).

Seit 12 Uhr versuche ich, ins WLAN-Netz zu gelangen - es funktionierte nicht. Auch 8 Stunden später noch nicht - sie sagen, ein Server in Los Angeles macht Probleme. Diese Probleme gibt es laufend mit dem WLAN ins Internet, während das andere Internet (= Internet Cafe mit fixen Computern) funktioniert. Das schiffseigene WLAN funktioniert, jedoch ohne Verbindung ins Internet. ;-(( wlan

Am 26.12. haben wir uns sehr der Erholung verschrieben - Herumliegen, Buch lesen, Futtern, Cocktail trinken,...... ach, ist das nicht anstrengend???
Wir liegen hauptsächlich im Schatten, um nicht zu sehr braun zu werden. Die Sonne ist sehr intensiv (= Hochsommer auf der Südhalbkugel) und somit zahlt es nicht aus, wegen 2 Wochen brauner Farbe einen Hautkrebs zu riskieren. Beim Winter in Österreich ist die Farbe schnell weg, wie ich es nach Florida gesehen habe (Mai).....

Heute Abend waren wir wieder mal im Buffet essen - unser kleiner Imbiss umfasste 6 Teller - man gönnt sich ja sonst nichts ;-))

Die Achterbahnfahrt ging bis zur Abendshow weiter: Der Titel "A Roller Coaster Ride of Music & Comedy". Marty Allen und Karon K. Blackwell waren die Stars der Show. Sie hat eine tolle Stimme und er den Humor. Wie auch bei den anderen Shows, die Stars sind nicht die aktuellen Topstars, sondern ehemalige Topstars, die nun den Lebensabend auf Schiffen und diversen kleinen Konzerttouren verbringen.

27.12.2007 - Kota Kinabalu - grün und nass


Um 7 Uhr morgens hatten wir die 591 nm (= 1094 km) von Vung Tau zurückgelegt und ankerten vor der Insel
Borneo in Kota Kinabalu.

Heute freuen wir uns auf das Wildwasser Rafting mit Barbecue!!!
Ich bin allein mit dem Bus in den wilden Dschungel gefahren - ca. 90 min dauerte die Reise auf teils engen Straßen. Nach 5 min gehen waren wir an der Abfahrtsstelle für die Raftingboote angelangt.
Bei der Buchung wurde geschrieben, dass dies ein Grad 2 - 3 Fluss ist. Jedoch als wir auf dem Weg waren, hat uns der Guide gesagt, dass dies nur ein Grad 1 - 2 Fluss ist (somit sehr leicht) - Welche Spaßbremse.

Nun ja, die Schutzausrüstung war schnell angezogen und nach der Sicherheitseinweisung ging es auch schon los!
Was tun, wenn der Fluss leicht ist??? Andere Boote/Insassen mit Wasser zu bespritzen - für was sind Paddel sonst da? gg

Somit war es dann ganz interessant und wir alle wurden nass - triefend nass! Der Fluss war warm und die Außentemperatur lag auch bei über 30° C

Nach 1 1/2 Stunden war der Spaß auch schon wieder zu Ende. Die Wasserbüffel - die wir während des Raftings am Flussufer gesehen haben - durften wir nicht mitnehmen und verspeisen, so gab es halt ua. Lamm, Huhn, Würstel und Reis zum Essen.
In meinem Boot waren noch 4 Australier und 1 Bayer (aus München). Wie es so kommt, mit den Bayern endet es immer beim Bier ;-)) (Wobei 2 USD für 0,33l Bier nicht billig sind!)

Er hat mir gesagt, dass ein Freund von ihm auf diesem Schiff arbeitet und er somit für die Reise nur 1/3 von uns bezahlt - zudem sind die Tagesausflüge gratis. Beneidenswert.....
Dafür wohnt er in den Räumen der Crew Mitglieder, kann sich aber überall am Schiff bewegen!

Nachdem das tolle Rafting zu Ende war, ging es wieder heimwärts zum Schiff. Wieder rauf und runter durch den Dschungel. Ich schätze, es waren so ca. 65 km.

Während der Fahrt sieht man, dass hier viele neue Apartmenthäuser und große Shoppingcentren gebaut werden. Mitten auf die grüne Wiese - schlimmer als in Österreich. Der Verkehr ist ok, jeder hält sich an Verkehrsregeln und die Straßen sind breit, sauber und haben nur wenige Unebenheiten.
Hier ist alles im Aufbau - obwohl zwischen all den schönen neuen Häusern auch noch einige Slums zu sehen sind. Jedoch haben die neuen Häuser und Wolkenkratzer schon die Oberhand...

Mir hat des hier am zweit Besten gefallen - nach Singapur - und die Insel Borneo ist sicher einen weiteren Besuch wert - solange es nicht Nacht ist und die Malaria-Moskitos ihre Opfer suchen. Unter Tags ist es ihnen zu heiß ;-)
Und die würden mein Blut lieben - und wilde Feste feiern... jj

27.12.2007 bis 1.1.2008 - Am Schiff - Äquatorquerung und Taufe

Um 14 Uhr war ich wieder am Schiff und schnellstens bei meinem Schatz (= Frau) und im Pool. Der Nachmittagsfilm - Lizenz zum Heiraten - startete um 3:30 Uhr und bot eine gute Gelegenheit, den späten Nachmittag zu verbringen (natürlich mit einem Cocktail, what else?)

Um 18 Uhr ging es los in Richtung Darwin. Somit verlassen wir Asien und wenden und einem neuen Kontinent zu....

Abends gingen wir wieder mal in ein Restaurant essen - es gab Steak für Nicole und Hummer mit Monk-Fish (DE: Seeteufel) für mich. Mit dem passenden Getränk dazu (= Wein) hh und besuchten die Abendshow im Theater. Später wohnten wir wieder der Hypnose-Show von Mark Maverick bei. Er brachte ein verändertes Programm - gegenüber dem 1 Mal - und es war wiederum phantastisch zu sehen, was unter Hypnose alles möglich ist!
Die Leute standen bis auf den Gang hinaus, so voll war die Bar um 22 Uhr!


Heute, 28.12., war ein sehr gemütlicher Tag. Darüber hinaus war es auch ein Waschtag - 2 Waschmaschinen haben wir gewaschen -> man kann hier die Wäsche waschen lassen (zB. Hemden) oder selber in der Waschmaschine waschen (zB. Unterwäsche). Mit dem Trockner ist es schnell erledigt und die frische Wäsche hängt schon wieder im Kasten.....

Die 2. Tätigkeit war herumliegen und zuschauen, wie sich die Wolken vorbei bewegen - welch ein anstrengender "Freitag" gg
Dies wurde nur durch eine angenehme Schulter und Rückenmassage unterbrochen. Dieses herumliegen im Schatten haben wir mit einem schönen Sonnenbrand auf der Schulter bezahlt - beide! Wir hätten uns doch eincremen sollen, die UV-Strahlung ist selbst im Schatten zu stark. Nun ja, ab morgen werden wir dies beherzigen.....

Am Nachmittag war auch die 2. "Art Auction" an Bord - das Schiff bietet über 200 Kunstwerke diverser Maler zum Versteigern an - inkl. gratis Champagner. Kurz gesagt, die Bilder haben mich nicht interessiert... ;-)

Der Abend war wieder ein formeller Abend = Abendkleid und Smoking!
Da uns von gestern noch ein Wein übrig geblieben ist, sind wie wieder ins Restaurant gegangen und haben und mit Fisch den Magen gefüllt - Fisch und Meeresfrüchte sind sehr gut auf diesem Schiff!

Um 20:15 Uhr waren wir wieder in der Abendshow - diese werden immer besser. Diesmal waren wieder die fixen Tänzer und Sänger der Schiffs am Werk und haben uns eine tolle Show namens "Piano Man" gezeigt - mit tollem Gesang, Kostümen und Tanzeinlagen. Dies war die beste Show bisher!!
Den Abschluss bildete der Kinofilm "Bourne Ultimatum" um 23:15 Uhr beginnend.
 

Auch der 29.12. wurde wie der Vortag verbracht - essen, lesen und ausrasten ;-)
Unterbrochen wurde dieser Tag der Erholung von der 2. Weinverkostung, die um 15 Uhr startete. wein
Zwei der 4 Weine haben wir schon getrunken, jedoch ist die Weinverkostung immer sehr nett und eine gute Abwechslung zum ansonsten anstrengenden Tagesprogramm ;-))

Abends waren nur im Buffet essen und die Banjo Show hat uns weniger gefallen. Nach 20 min haben wir die Show verlassen - und auch sonst haben wir kein für uns passendes Abendprogramm gefunden - somit sind wir im Zimmer geblieben.....


Am 30.12. um 5:58 Uhr früh haben wir den Äquator überfahren - eine sichtbare rote Linie im Wasser *gg* - und somit befinde ich mich zum ersten Mal im Leben in der südlichen Hemisphäre. Nicole war ja schon mal 3 Monate in Sydney. Da es ein alter Seemannsbrauch ist, eine
Zeremonie (mit König Neptun und seinen Gehilfen) bei einer Äquatorquerung mit einem Schiff zu machen, findet diese am 2.1.08 statt (ursprünglich sollte sie heute statt finden). Somit sind wir "Pollywogs" nun "Shellbacks" und steigen in der Hierarchie der Seeleute auf.... (es zählt ja nur die Schiffsquerung - Flugzeug gilt nicht!). Wir haben auch ein Zertifikat erhalten, das unsere Taufe bestätigt! *gg*

Mal sehen, was der junge Tag sonst noch bringt - Nicole war in der Sonntagsmesse und ich in einem Vortrag über asiatische Religionen und Kulturen. Am Nachmittag präsentierten sie das Cruiseprogramm für Europa (die nächsten Urlaube wollen geplant werden - und es gibt viele interessante Reisen!) und dann zeigten sie den Einstimmungsfilm für Australien: "Crocodile Dundee"
Ansonsten: The same procedure as the last days!!!
Zum Glück lässt der Schmerz des Sonnenbrandes schon nach - wir haben uns regelmäßig eingecremt....

Am Abend waren wir zur Abwechslung wieder mal im Restaurant und haben uns sehr nett mit einem Schweizer Ehepaar (aus Solothurn) unterhalten. Das Essen war wir immer sehr gut und auch der Wein passte vorzüglich dazu....
Da uns keine Abendshow interessierte, verbrachten wir den Abend mit ein paar Cocktails in der Disco, bevor wir um 2:30 Uhr (Zeitzone Darwin) ins Bett gingen.

Vor dem schlafen gehen, stellten wir die Uhr noch um 1:30 Stunden vor - Zeitzone von Darwin (= +8,5 Stunden zu Österreich)!!

Am 31.12. blieben wir dafür lange liegen und somit war der Vormittag mit frühstücken und lesen schnell vorbei ;-)
Überall auf dem Schiff werden die Vorbereitungen für den Jahreswechsel getroffen und alles wird geschmückt. Um Mitternacht sind 4 Shows gleichzeitig - je nach Interesse. Lange werden wir nicht feiern, denn am 1.1. um 7 Uhr früh sind wir in Darwin und haben einen Landausflug gebucht!

Das Frühstück war sehr gut und nun haben sie auch das Lachs-Filet wieder - mhhhh. Wer wird uns wohl ab 12.1. so ein Frühstück in Wien zubereiten? - Leider keiner.....

Den Nachmittag habe ich mit einem schönen Kinofilm - Stardust - verbracht. Zur Feier des Jahreswechsels war wieder ein formeller Abend - also Smoking oder Abendkleid ist angesagt!
Wir hatten kein Restaurant reserviert und auch keinen Wein vorbestellt, dennoch war es um 21 Uhr nicht schwer, einen Platz zu finden. Um 20 Uhr hatten wir noch kein Glück und schauten uns halt die Abendshow an. Diese begann eher schwach, wurde aber immer besser - das Motto: Undercover!

Beim Essen ließen wir uns es richtig gut gehen - Hummer, Lachs und Ente standen auf unserem Speiseplan. Dazu musste auch ein Asti und ein Riesling genossen werden.... gg
Das Essen war sehr gut und am Foto seht ihr ja unseren Hauptgang....

Danach gingen wir durch das Schiff auf der Suche nach unserer Silvesterparty. Bei 4 Partyorten ist es nicht so leicht - letztendlich sind wir in der Disco gelandet, da es dort am kühlsten war! Ich denke, im Hallenbad hatte es fast 30°!!
Mit ein paar Cocktails war Mitternacht schnell erreicht und ebenso schnell war auch schon 2008!

Daher wünschen wir euch von der Südhalbkugel: Ein frohes und glückliches Jahr 2008!

Mit ein bisschen Tanzen und Trinken startet das Neue Jahr feuchtfröhlich. Lange sind wir nicht wach geblieben, da wir um 8 Uhr wieder aufstehen mussten - ein Tagesausflug in Darwin wartet auf uns. Daher gingen wir um ca. 1:30 Uhr ins Bett - dennoch fiel uns das Aufstehen am 1.1. schwer ;-)

Nun haben wir auch schon mehr als die Hälfte unserer wunderschönen Hochzeitsreise hinter uns - es gefällt uns von Tag zu Tag besser!!!

Das Schiff - Teil 4:
Man kann die Cocktails auch in Medium-Größe bestellen - kostet gleich viel mit dem doppelten Inhalt. Super, nun wissen wir, wie zu bestellen ist *gg*

Das schiffseigene Spa (Schönheitssalon mit Massage und Fitnesscenter) ist sehr teuer im Vergleich zu Österreich. So kostet eine "Hot Stone Massage" 195,- USD für 75 min (= 135,- Eur). Auch die Preise für die anderen Massagen bewegen sich in dieser Höhe. Einzig das Zähnebleichen ist mit 199,- USD (= 139,- Eur) billiger als in Österreich - in Österreich macht dies jedoch der Zahnarzt!!

Das Schiff ist jetzt mehr als 3 Jahre im Dienst. Wenn man genau schaut, entdeckt man die ersten Abnutzungserscheinungen und Ausbesserungsarbeiten. Aber diese sind kaum auffällig und bei 4000 Personen, die 365 Tage an Bord sind, ist dies normal. Auch in den eigenen 4 Wänden sind immer wieder Reparaturen nötig!

Die Lifte sind zwar zahlreich, aber für mein Empfinden extrem schlecht programmiert. Wenn ein Lift runter fährt, dann ist es nicht möglich, eine Taste zu drücken, so dass er wieder automatisch nach oben fährt, sobald er unten angelangt ist - man muss warten, bis er unten ist ;-(. Außerdem scheint es, dass nicht der naheste Lift kommt, sondern irgendeiner - teilweise muss man  lange warten!! So eine Programmierung von Aufzügen habe ich bisher noch nie gesehen!

Am 30.12. haben wir uns in der Disco mit dem Münchner unterhalten (getroffen beim Rafting auf Borneo) und er halt uns folgendes über das Personal erzählt:
Sein Freund arbeitet im Hotelbereich (Night Manager) und verdient an Bord 2000,- USD pro Monat. (ohne Kranken-, Arbeitslosenversicherung und Altersvorsorge) - dafür ist Kost und Logis gratis. Das Personal arbeitet 7 Tage die Woche ca. 10 Stunden täglich und hat im Jahr 3 - 4 Monate Urlaub. Beim Urlaub wird der Heimflug bezahlt. Solange man jedoch nicht an Bord ist (= Urlaub) bekommt man kein Geld!
Unser Kabinen-Steward hat eine Familie mit 3 Kindern zu Hause und sieht sie 3 Monate im Jahr. Man muss dieses Leben mögen - als 20-jähriger hat es seinen Reiz die Welt zu entdecken, aber auf Dauer.....?

Unser Schiff ist 290m lang - ein Vorteil bei rauerer See. Durch diese Länge ist das Schiff sehr stabil und schwankt nur sehr wenig nach oben und unten oder links und rechts. Bei 4m hohen Wellen liegt das Schiff auf 3 Wellen auf - was zur Stabilität beiträgt. Bei kleineren Schiffen - zB. unter 1000 Passagiere und unter 200m lang - tritt diese Stabilität nicht auf und das Schiff wankt viel mehr -> somit auch mehr Seekranke!

1.1.2008 - Darwin - Rumble in the Jungle


Um 7 Uhr hatte das Schiff
Darwin und somit den den 2. Kontinent unserer Reise - Australien - erreicht. Wir waren nun 1721 nm (= 3188 km) von Kota Kinabalu entfernt.

Nach einem kleinen Frühstück ging es um 10 Uhr mit dem Bus in Richtung "Territory Wildlife Park" los. Dieser Park ist ca. 60km von der Stadtgrenze Darwins entfernt und beheimatet die Fauna und Flora des Northern Territory. Nach ca. 1 Stunde Busfahrt waren wir auch schon da!

Am Beginn wanderten wir ein wenig umwissend durch den Park bis zu den Wasserbüffeln. Von dort nahmen wir den Parkbus zum Haupteingang zurück und weiter zur einer Hauptattraktion: Das Nocturnal House.
Dieses Haus beinhaltet alle nachtaktiven Tiere wie zB: Fledermäuse, Giftschlangen, mausähnliche Tiere, Spinnen,.... Hinter dem Haus gibt es einen kleinen Rundweg durch den Trockenwald (steht nicht im Sumpf). Hier haben wir unsere ersten Wallabies (= Känguru unter 20 kg) gesehen und gestreichelt. Diese beiden waren sehr zutraulich und haben uns die Hand niedlich abgeleckt....
Nicole hätte sich am liebsten so ein süßes Tierchen sofort mitgenommen - so verliebt war sie in die kleinen Hüpfer.... gg

Weiter ging es zum Billabong - leider sahen wir keine Süßwasser-Krokodile dort, sondern nur Pflanzen und Pelikane. Kurz danach war auch schon der Monsun-Wald (Feuchtgebiet und Sumpf) erreicht und wir spazierten auf einem sicheren Weg durch den wilden Dschungel. Dort gab es die vielfältige Vogelwelt zu bestaunen - Papageien, Wellensittiche, Kakadu und viele mehr. Dieser Weg durch den Regenwald war auf Grund der Pflanzenwelt sehr interessant und wir genossen den Weg.

Zum genießen muss noch ein Wort gesagt werden: Es hatte wieder über 30° und die Luftfeuchtigkeit war locker bei 90% - ab dem 1. Schritt schwitzt man!! - nun ja, wir sind halt in den Tropen!

Vom Regenwald ging es weiter in das Aquarium. Auch dieses war sehr nett angelegt und es gab die Welt des Great Barriere Reef, Krokodile, Schwertfische, Rochen und viele mehr zu besichtigen. Erstaunlich vielfältig ist das Leben im Northern Territory!!

Vom Aquarium nahmen wir wieder den Parkbus zu einem keinen See. Am Weg zum See gingen wir wieder durch den Trockenwald durch - der See liegt sehr schön von Bäumen umrankt mitten im Wald. Ein toller Anblick und bei dieser Hitze lädt er zum baden ein - wären da nicht Krokodile in der Nähe....

Ein paar Wildschweine (en: Feral Pigs), Wallaroos und Emus später erreichten wir wieder die Wasserbüffel und kurz darauf den Ausgang. Um 14 Uhr ging es auch schon wieder zurück, da das Schiff früher als gewöhnlich ablegt.
Im Großen und Ganzen war dieser Park ein schöner Einblick in das Leben in Australien und als Einstieg in den für mich noch unbekannten Kontinent sehr gut geeignet. Ein Pflanzenliebhaber könnte dort Wochen verbringen und täglich eine neue Pflanze entdecken! ok

1. bis 4.1.2008 - Am Schiff - zum Great Barrier Reef


Um 17 Uhr legte das Schiff ab und wir fahren in östlicher Richtung nach Yorkys Knob, einem Startpunkt zum Großen Barriere Riff.
Die kommenden 2 Tage werden wieder an Bord verbracht....

Da wir nach dem Ausflug sehr hungrig waren, haben wir uns beim Buffet den Bauch vollgeschlagen und sind abends nicht ins Restaurant gegangen.
Die Abendshow am 1.1. war ein Kanadier mit seiner Trickkiste. Er wollte die Stimmung anheizen und forderte die Leute zum mitmachen auf - jedoch waren die Passagiere eher müde und es dauerte einige Zeit bis es ihm gelang. Die Show war gut - jonglieren mit 7 Bällen und auch auf einem Hochrad mit 3 spitzen Gegenständen.

Am 2.1. schliefen wir wie immer lange und erst gegen 10 Uhr bewegten wir uns in Richtung Frühstück. Das Bücher lesen wurde nachmittags von einer Backstagetour unterbrochen. Wir besuchten die Show-Bühne und die Umkleidekabinen der Sänger und Tänzer.
Sehr interessant, dass es auf diesem engen Platz (Ganz vorne am Schiff) ca. 2000 Kostüme lagern und Utensilien für 5 eigene Shows. Wir durften auch 2 Kostüme von der Show "Piano Man" näher begutachten - diese sind pompös und auch schwer - dazu gehört viel Training, mit einem solchen Kostüm zu tanzen...

Ansonsten war dies der erste Tag, an dem es ab 13 Uhr fast immer regnete und deshalb die Pools nicht so bevölkert sind wie sonst üblich. Bei 28° Außentemperatur ist auch dieser Regen erträglich und wir liegen dennoch mit der kurzen Hose herum und lesen.

Abends waren wir zeitig im Restaurant und saßen in der Nähe des Fensters. Die sanften Wellen des Meeres begleiteten unser Abendessen (Hühnchen und King Prawns) bis es draußen finster wurde. Die darauffolgende Show brachte einen Bauchredner. Diese hat uns extrem gut gefallen - die Show hatte Witz und eine tollen Darsteller. Wir saßen in der 2. Reihe und damit direkt im Geschehen! Der Bauchredner machte seine Späßchen mit Puppen und Menschen.... gg
Dieser Abend klang in der Disco mit ein paar Cocktails aus.....

In der Nacht mussten wir die Uhren wieder 30 min vorstellen (= +9 Stunden zu Österreich).

Der 3.1. startete wie der Vortag - lange Schlafen *gg*
Es regnet immer noch - scheint eine größere Schlechtwetterfront zu seine, die uns durch die Torres Straße zum Great Barrier Reef begleitet. Somit kann ich an diesem Report weiterschreiben. Es ist nun 12:30 Uhr, 20m Wasser unter unserem Kiel und wir gehen einem gemütlichen Nachmittag entgegen.

Um 15 Uhr ist die 3. Weinverkostung dieser Reise - diesmal mit Champagner, Kaviar und Hummer (daher mit 25,- USD auch teurer). Abends ist wieder eine Eigenproduktion im Theater und es folgt eine karibische Nacht mit Tanz unter dem Sternenhimmel (nur bei Schönwetter).

Diese Weinverkostung war sehr lehrreich und wir haben wieder neue Informationen mitgenommen und wieder einiges hinzugelernt. Es hat uns sehr gut gefallen, insbesondere die Geschmacksänderung des Weines mit dem dazupassenden Essen. wein

Abends waren wir zuerst in der Show und dann wieder im Restaurant. Die Show, mit dem Thema "Ports of Call", war diesmal tänzerisch sehr gut und die Tänzer und Sänger des Schiffs nahmen uns auf eine Reise um die Welt mit - von Europa über Asien bis Südamerika. Diese Show hat uns wieder sehr gut gefallen!
Das Restaurant war wie immer Spitze - Ich hatte Mexikanisch und Nicole erfreute sich an gefüllten, selbstgemachten Nudeln (ähnlich zu Ravioli).

Danach suchten wir die karibische Nacht auf dem Oberdeck - nichts zu finden. Obwohl das Wetter schön war!!!
Leider haben sie alles in einen Club im 7. Stock verlegt, was uns ein wenig enttäuscht hat. Es wurden einige Spielchen angeboten, bei denen wir nur zusahen. Nach dem "Dollar Dance" verließen wir diese Party - war zu amerikanisch für unseren Geschmack.

P.S. Der Dollar Tanz dürfte so ähnlich wie bei uns der Vogerltanz sein - nur Insider haben Spaß daran!

4.1.2008 - Yorkeys Knob - die Farben erschnorcheln


Mitten in der Nacht - um 7 Uhr - läutete der Wecker, da wir einen Tagesausflug gebucht hatten - Das
Great Barriere Reef erwartete uns!

Das Schiff legte bis Yorkeys Knob 1239 nm (= 2295 km) zurück und ankerte im Meer vor der Küste (Der Hafen ist zu klein für solche großen Schiffe). Um 8:30 Uhr saßen wir schon im Katamaran und fuhren ca. 100 min (40 km) zum äußeren Riff (Moore Reef) hinaus. Es waren 300 weitere Leute mit an Bord, jedoch war dieses Boot groß genug, so dass jeder mehr Platz hatte als benötigt.

Das Boot legte an einer fixen Plattform an. Auf dieser Plattform wurden nun Ausflüge mit 2 verschiedenen Glasbodenbooten und Schnorcheln für jeden gratis angeboten. Für Tauchen, Schnorcheln mit Führer außerhalb des gesicherten Bereichs oder einem 15 min Helikopterrundflug waren zwischen 20,- und 125,- AUD zu zahlen (1 EUR = 1,6 AUD).

Sehr schnell war ich im Wasser und schnorchelte fast den kompletten, gesicherten Bereich ab. Am interessantesten ist das Riff dort, wo es in die Tiefe abfällt - dort sieht man die größten Fische. Ich habe einige violette Fische gesehen, die locker 50cm lang waren. Richtig große Fische, aber keiner davon gefährlich. Es ist toll diese Vielzahl an Lebewesen in der Strömung des Meeres zu beobachten. Fische in jeder Größe und Korallen in allen Farben und Formen gibt es zu sehen (Wie in den meisten Korallenriffen). In Summe war ich ca. 1 Stunde im Wasser unterwegs und hab es voll genossen! erwd

Nicole hat währenddessen die beiden unterschiedlichen Glasbodenboote unsicher gemacht und sich trockenen Fußes die Unterwasserwelt angeschaut. Nach längerem Überreden ist sie doch noch in den Badeanzug geschlüpft und ging mit mir kurz schnorcheln. 

Leider habe ich mir keine Unterwasserkamera gekauft - da hätte ich einige schöne Unterwasser-Aufnahmen von diversen Fischen und Korallen machen können. Ich hab's zu spät erfahren, dass die Crew diese Kameras verkauft ;-(

Zu Mittag wurde uns ein köstliches Mittagessen bereitet (im Ausflug inbegriffen) und wir schlugen uns die Bäuche voll. Danach sind Nicole und ich gemeinsam mit einem Glasbodenboot gefahren und haben die Meereswelt aus diesem Blickwinkel betrachtet.

Auch der Rückweg dauerte 100 min und um 16 Uhr waren wir wieder auf dem Schiff. Rückblickend betrachtet, war dies der beste Ausflug während der bisherigen Hochzeitsreise!

5.1.2008 - Airlie Beach - Ein Ort zum Verweilen


Nach 277 nm (= 513 km) erreichten wir in der Früh unseren Ankerpunkt vor
Airlie Beach. Wir hatten keinen Tagesausflug gebucht, somit sind wir mit dem kostenlosen Shuttle-Service an Land gefahren. Das Shuttle-Service war erst ab 8:45 Uhr in Betrieb, somit konnten wir länger schlafen als am Vortag.

Nach 20 min waren wir im Hafen und nach weiteren 10 min mit dem Bus waren wir am Strand von Airlie Beach. Der Durst trieb uns gleich mal in den Segelclub *gg*
Zwischen dem Segelclub und der Hauptstraße dieses Touristenortes war ein kleiner Markt mit allerhand Sachen. Die Früchte sind billiger als in Singapur und auch die anderen Preise sind günstiger als in Österreich! Dies bei einer sehr hügeligen Umgebung mit Palmen allerorts (wenige km von Airlie Beach ist ein Berg mit über 850m Höhe) machen Airlie Beach attraktiv.

Als Erstes sind wir die Hauptstraße rauf und runter gelaufen - Shopping. Währenddessen haben wir einen sehr guten "Fish and Chips" Laden gefunden - einfach Traumhaft dieses Essen: frischer, bissfester Fisch und gute Pommes dazu (daher auch ca. 5 min Wartezeit). Wenn es dies in Wien geben würde, ich wäre Stammgast!!! gewgfw

Nach dem Essen war ich im Meer schwimmen - es war eher plantschen als schwimmen. In Airlie Beach gibt es einen Fluss und nur an dessen Mündung ist schwimmen möglich - da ansonsten zu viele Quallen im Meer schwimmen. Jedoch ist dieser Bereich so seicht, dass man 500m gehen müsste, um tieferes (auch gefährlicheres) Wasser zu erreichen. Außerdem sind einige Steine im Wasser - sehr unangenehm. Das einzig positive des Wassers ist der geringe Salzgehalt!
Am Strand hatte wir auch einen kleinen Besucher auf unserem Handtuch - eine kleine Eidechse!

Wir sind zu Fuß zum Hafen zurückgegangen (ca. 1,5 km) - da haben wir dann den besseren Bereich entdeckt -> die Lagune. Ein großes Süßwasserbecken mit eigenem, überdachten Kleinkinderbereich. Alles frei zugänglich und mit Rettungsschwimmer auch sicher! 
Dieser Bereich ist mit einem Zaun begrenzt und wir dachten zuvor, dies wäre der kostenpflichtige Bereich - nun ja, man lernt immer wieder dazu!

Den Weg zurück zum Schiff legten wir in einem Speed-Katamaran in kaum 10 min zurück und gegen 16 Uhr waren wir wieder auf dem Schiff.

Es war wiederum ein toller Tag - ein traumhaftes Wetter, über 30° Celsius (wie täglich seit Bangkok) und ein nettes Stückchen Land - ein Platz für unsere Pension!
Wiederum war ich mit 3 unterschiedlichen Booten unterwegs - wie am Vortag!

Das Shuttle-Service ist sehr gut - an Land erwarteten uns Reiseführer mit einer Karte des Ortes und sie gaben gerne Auskunft über weitere Aktivitäten vor Ort. Alles toll organisiert und noch dazu kostenlos! Es war das 2. Mal, dass wir diesen Service in Anspruch nahmen und es war wiederum ausgezeichnet organisiert.

5. bis 7.1.2008 - Am Schiff - Mit Vollgas dem Reiseende entgegen


Um 18 Uhr fuhr das Schiff los - wir saßen gerade beim Abendessen. Heute war Buffettag - das Angebot im Restaurant (American Style) entsprach nicht unserem Gusto.

Danach besuchten wir die 1. Abendshow - eine 21-jährige Frau aus Sydney. Sie spielte mehrere Instrumente und hatte eine gute Stimme. Ein tolles Talent und es hat uns sehr gut gefallen. Fortgesetzt wurde der Abend bei der Spielshow - Peer Factor - eine Eigenproduktion der Princess Cruiseline. Auch da hatten wir unseren Spaß.
Abgerundet wurde dieser Abend vom Kinofilm "The Astronaut Farmer" - ein bei uns unbekannter Film - mit einer guten Story!

Am 6.1. startete der Tag mit einer Koch-Vorführung im Theater und einem anschließenden Rundgang durch die Kombüse. In der Küche arbeiten ca. 180 Köche und 65 Tellerwäscher - dementsprechend groß ist sie.
Heute Abend ist wieder ein formeller Abend - Das "Captain Dinner" mit Beef Wellington und/oder Hummer. Eine Schlemmerei wartet auf uns... juju
Ansonsten findet fast alles seinen Abschluss und das heutige Programm umfasst 41 Aktivitäten (zwischen 9 und 18 Uhr) - also viel zu tun für uns!

Nach 10 Tagen Quarantäne herrscht nun wieder Normalzustand beim Buffet. In den letzten 10 Tagen mussten wir uns wegen einer grassierenden Virenerkrankung (Durchfall) immer bedienen lassen und durften nicht selbst das Essen nehmen. Das ganze wurde mir mit einem Lachs-Filet zum Frühstück versüßt - besser kann ein Tag nicht starten gg

Es ist nun fast 13 Uhr und das Buffet wartet auf mich...... mhhh

An unserem vorletzten Tag am Schiff genossen wir die Zeit mit ein wenig lesen und ausrasten...
Abends gingen wir ins Restaurant und ließen uns die guten Speisen schmecken - ich: Hummer und Beef Wellington, Nicole: Heilbuttfilet. Das Ganze wurde mit einem guten Tröpfchen Wein abgerundet! Traumhaft!!
Danach schauten wir uns die letzte Eigenproduktion an - Thema: Do you wanna dance? Es war wieder einmal sehr gut gemacht und die Zeit verging wie im Fluge.

Gleich danach (23:15 Uhr) gab es einen Champagnerbrunnen mit Disco-Musik. Wer, glaubt ihr, hat die ersten beiden Champagner bekommen, die gratis ausgeschenkt wurden??? Na, wer wohl?? WIR!!!
Wir standen genau richtig - beim Restaurant, wo die Kellner mit dem Champagner herausgekommen sind *gg*

7.1.2008 - Brisbane - Eine nette Großstadt


In der Früh waren wir am Port von
Brisbane - 570 nm (= 1055 km) südlich von Airlie Beach (GPS-Position: 27° 22' 96" S und 153° 09' 70" O).

Den gebuchten Tagesausflug haben wir vor 2 Wochen storniert, somit sind wir wieder mit dem kostenlosen Shuttledienst gefahren und haben die Stadt auf eigene Faust erkundet. Nach ca. 30 min waren wir im Stadtzentrum beim Hilton Hotel und in der Nähe der Queen Street Mall. Somit haben wir gleich mal mit dem Shopping begonnen und ein paar Souvenirs ergattert...
Zwischenzeitlich haben wir auch die Sehenswürdigkeiten besichtigt - zum Glück befinden sich viele im Zentrum, nur unweit der Einkaufsstraße.

Ich habe zu meinem Geburtstag im Oktober einige Reiseführer (von allen Orten, die wir besuchen) bekommen. Diese sind nun bei den Touren durch die Stadt sehr nützlich und geben und wertvolle Informationen. Damit ersparen wir uns die Bustouren durch die Städte und sehen uns das an, was uns interessiert!

Mittags haben wir dann beim Inder unseren Hunger gestillt und haben die Tour durch die Stadt vorgesetzt - der städtische botanische Garten (es gibt noch einen weiteren, 7 km vom Zentrum entfernt) und die techn. Universität (TU) von Brisbane. Ach, hier würde ich gleich nochmals weiterstudieren = Doktor-Titel erwerben!
Die TU befindet sich gegenüber dem botanischen Garten, in der Nähe des Parlaments und unweit der Hauptuniversität von Queensland - eine tolle Lage!!!

In einem kleinen Cafe haben wir eine lokale Zeitung gelesen. Bis zum 6. Jänner (= Vortag) hat es extrem viel geregnet und es gibt einige Überschwemmungen im nördlich von Brisbane. Wir hatten sehr viel Glück mit dem Wetter - sonnig, 31° Celsius und nur wenig Wolken am Himmel - heiß und schweißtreibend (aber besser als Hochnebel und Minusgrade!!). Wir sind wahre Glückskinder!!! gg

Was uns auf den Straßen in Brisbane aufgefallen ist, es gibt nur wenige dicke Leute hier - die Australier sind sichtbar schlanker als wir Österreicher. Zusätzlich gibt es in den Shops schöne Bekleidung zu einem leistbaren Preis, die auch getragen wird - man könnte neidig werden.....

Nachdem wir alle Sehenswürdigkeiten in Gehweite gesehen hatten und wir nicht mehr weiter shoppen wollten, stiegen wir in den Shuttlebus und fuhren zum Schiff zurück, wo wir gegen 16 Uhr ankamen.

7. bis 9.1.2008 - Am Schiff - Der letzte Tag... *snief*


Heute Abend gehen wir zur Feier des Tages (ein Jahrestag des Kennenlernens) um 19 Uhr wieder ins schiffseigene Steakhaus - wir freuen uns schon darauf!
Und wir wurden auch nicht enttäuscht - es war wieder wunderbar und einfach gut diese beiden 8 oz und 10 oz (ca. 310g) Filetsteak. Dazu ein guter Rotwein und der Bauch wuchs mit jedem Bissen *gg*

Die darauffolgende Abendshow haben wir nach den ersten beiden Liedern verlassen - war nicht das unsrige. Ein älterer Multi-Instrumentalist, der ein zu wenig Feuer im Hintern hatte (für unseren jugendlichen Geschmack).

Wiederum haben wir die Uhren um 1 Stunde nach vor gestellt - Sommerzeit !!! (= + 10 Stunden zu Österreich)

Am 8.1. haben wir wieder unseren gewöhnlichen Tagesablauf genossen - lesen, schlafen, shoppen und futtern. Das Ganze in der Badehose, den es ist heiß im Hochsommer. dd
Anfangs der Reise haben wir das tägliche Trinkgeld (10,50 USD) abbestellt. Wir wollten jedoch ein Trinkgeld an alle verteilen, weil sie wirklich eine gute Arbeit gemacht haben und das Service gut war - somit haben wir das tägliche Trinkgeld wieder angemeldet. Aber nur 5,- USD anstatt der vollen Summe.

Packen und eine nette Unterhaltung beim Essen (mit einem Ehepaar aus Arizona) haben unseren Tag abgerundet - leider müssen wir morgen um 8:45 Uhr dieses Schiff verlassen....
Die heutige Abendshow war ganz ok - ein bisschen britischer Humor zum Abschluss der Reise von einem älteren Herrn (könnte mein Opa sein!). Abends war ich dann noch im Kasino und bin unsere letzten 16 USD schnell losgeworden - zu schnell - Pech im Spiel, aber Glück in der Liebe!!!
Nicole hat sich währenddessen das Finale der Karaoke-Sänger und Sängerinnen angehört....

Es ist nun fast 23 Uhr am 8.1. und dies waren die letzten Zeilen, die ich an Bord dieses Schiffs geschrieben habe...... swef

Am 9.1. werde ich um 5:10 Uhr aufstehen (sofern der Körper dies auch will *gg*) und mir ab 6 Uhr die Einfahrt in den Hafen von Sydney ansehen....
Tja, um 5:10 läutete der Wecker und wir waren schon in
Sydney - somit nichts von der Hafeneinfahrt.....

Dafür hat das Schiff genau zwischen der Oper und der Harbour Bridge geankert und das Auschecken hat nur 10 min gedauert und auf wiedersehen Sapphire Princess... zumindest eine kleine Entschädigung!!

9. bis 11.1.2008 - Sydney - groß, hektisch und teuer


Mit dem Taxi waren wir gegen 10 Uhr beim Mercure Hotel in der Nähe des Hauptbahnhofs. Wir sind nun im Hotelzimmer und das Internet funktioniert - sehr wichtig *gg*
Heute hat es "Schlechtwetter", dh. nur +26° C *gg* - zum ersten Mal ein wenig kühler und unter 30°C

Wir haben den Tag mit Sightseeing begonnen (inkl. Weitwanderung quer durch die Stadt). Zuerst sind wir die George Street in Richtung Hafen gegangen, bis wir zum
Queen Victoria Building gekommen sind. Dann haben wir den Sydney Tower (das höchste Gebäude Sydneys mit 305 m) besucht und sind auf die Aussichtsplattform (ca. 250m) hoch gefahren und haben den tollen Ausblick auf die gesamte Stadt genossen und uns einen Überblick verschafft.
Anschließend haben wir das Hard Rock Cafe gesucht - ich wollte ein Souvenir für mich. Leider hat es für immer die Pforten geschlossen und wir sind umsonst spazieren gegangen. Am Rückweg zum Hotel haben wir uns noch 2 Kinokarten für den Film "PS I love you" gekauft, welcher dann um 18:35 Uhr beginnen wird...
Dieser Film war passend für den Honeymoon - ein schöner Liebesfilm mit guter Geschichte! *heul* *schluchzt* gg

Am 10.1. sind wir als erstes frühstücken gegangen. Wir haben das Frühstück im Hotel nicht gebucht - 25,- AUD (= 16,- Eur) war uns ein bisschen zu teuer, wo es in Sydney viele Möglichkeiten gibt!
Somit ab zur französischen Bäckerei und frühstücken.
Danach haben wir den städtischen Sightseeingbus genommen "Sydney Explorer" und "Bondi Explorer". Zuerst haben wir den Fisch Markt und den botanischen Garten besucht - darauf folgend haben wir mit dem Bondi Explorer alle wichtigen Strände von Sydney besucht. Zwischen der berühmtesten Bucht - Bondi - und Tamarama Bucht sind wir zu Fuß spaziert, ein toller Wanderweg entlang der Küste hat uns den Tag versüßt. Dazu gab es wolkenlosen Himmel und viel Sonne!!!
Wieder im Zentrum zurück hatten wir Sehnsucht nach Schiffen und haben daher eine 1-stündige Hafenrundfahrt gemacht. Es war schön und hat uns die Stadt von einer anderen Sicht näher gebracht!
Den Abschluss bildete Shoppen und futtern, da wir nach so viel Sightseeing hungrig waren!

Die Sehenswürdigkeiten von Sydney sind sehr teuer und die australischen Dollar rinnen und nur so aus den Händen.... Wir haben locker schon 90,- AUD (= 56,- EUR) für Sehenswürdigkeiten ausgegeben - dies bei 3 Sights. Allein das Erklimmen der Harbour Bridge kostet im billigsten Fall 179,- AUD (= 112,- Eur) - untertags und während der Woche. Am Wochenende und zu Sonnenaufgang und -untergang kann es locker 10,- AUD mehr kosten - dies für 3 Stunden herumklettern! Da finden wir, dass Preis und Leistung für uns nicht passen....

Am 11.1. gingen wir noch ein wenig shoppen und Monorail fahren bevor es zum Flughafen ging. Wir haben die letzten Geschenke und Mitbringsel besorgt.
Nachdem wir uns wieder "Winterfit" gemacht hatten (= lange Hose) gingen wir zum check-in und dann ab in den Flieger. Wir haben unser Shopping so optimiert, dass wir kein Übergewicht zahlen mussten. In Summe nahmen wir 9 kg mehr mit nach Hause als am Hinweg!!

Ab 12.1.2008 - Wieder daheim - saukalt!!


Der Flug verlief problemlos und 22 Stunden nach dem Abflug waren wir um 5:15 Uhr früh wieder in Wien Schwechat (2-stündiger Zwischenstop in Bangkok).

Und was erwartet uns???
Ein Scheißwetter: feucht, kalt, Nebel, kalt no -> wir wollen wieder zurück!!!

FAZIT:
 - Die Schiffsreise hat uns beiden extrem gut gefallen - wir werden sicher wieder eine machen!!
 - Wir haben über 6500 nm (= 12040 km) mit dem Schiff zurückgelegt - fast doppelt so viel, wie wir in einem Jahr mit dem Auto fahren
 - Wir wurden nicht Seekrank - weder auf dem großen Schiff noch auf den 10 kleineren Schiffen, die wir während dieser Reise benützt haben
 - Sommer mitten im Winter ist toll und Weihnachten nur zu zweit war sehr erholsam.
 - Die tollsten Ausflüge waren: Great Barriere Reef und Singapur
 - Alles verlief pünktlich wie geplant und es gab keine Zwischenfälle. Weiters wurden wir nicht ausgeraubt und erlebten nie eine gefährliche Situation
 - Wir haben über 1.000 Fotos und ca. 50 kleine Videos gemacht - in Summer 2 GB Daten!
 - Gute Englisch-Kenntnisse sind wichtig, um auf dem Schiff alles miterleben zu können (insb. Abendshows und Unterhaltungsprogramm). Bei weniger guten Englisch-Kenntnissen sind deutschsprachige Schiffe besser!
 - Verglichen mit einer Woche Schiurlaub (inkl. Vollpension) ist eine Schiffsreise ca. gleich teuer oder sogar billiger!
 - Bei Schiffsreisen sollte das Schiff am Besten zwischen 6 und 18 Monaten alt sein. Somit sind alle Fehler behoben und noch keine Gebrauchsspuren ersichtlich
 - Der Urlaub war lang genug, um richtig erholsam zu sein. Einfach toll diese Traumreise!! Danke an alle, die dies ermöglichten!


Letzte Änderung: 13. Jänner 2008